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als einen britischen Laudjunker, tief unter unserem Siegfried vonLindenberg stehend, und der gute Landpfarrer Adams sieht die Gelehr-samkeit der Alten als das non plus ultra an, hält eine Predigt fürein größeres Meisterstück des Menschenverstandes, als ein Linienschiffvon 120 Kanonen, will seine Predigten zu London als sein Köstlichstesder Wirthin versetzen und läßt dabei eine halbe Guinee blicken, alsBeweis, daß mehr hinter ihm sei, als sie glaube. Fray Gerundiv undder geistliche Don Quixote reiten Steckenpferde, die nicht mehr derMühe werth sind, gesattelt zu werden, und beim hochberühmten Bunkelschläft man ein, wenn's gut geht.
Spleen ist der Stiefbruder des Humors und der erste Grad derHypochondrie. Spleen oder Milzsucht war es, was jenen bei denewigen Fragen eines Franziskaners: „Welchen Platz geben wir demheiligen Franz?" zur Kirche Hinaustrieb mit den Worten: „Setzt ihnauf meinen Platz!" und Spleen diktirte jenem reichen Qheim nach-stehende Legate für seinen luftigen Neffen und nicht bessern Haushof-meister: „Meinem Neffen vermache ich elf silberne Löffel, er weiß,warum das Dutzend nicht voll ist, und dem Haushofmeister nichts,da er mich schon zwanzig Jahre bedient hat." Wenn das alte Weib,die in ihrer Krankheit befiehlt, dem Herrn Pfarrer ein Huhn zubringen, und bei ihrer Wiedergenesung, das Huhn vermissend, ausruft:„Tausendmal habe ich das Huhn zum Teufel gewünscht, er hat's niegeholt, der Pfaffe holt's auf der Stelle," so bringt dieser üble Humoroder Spleen so komische Wirkung hervor, als der heitere. Es gehtnoch mit, wenn Champfort sagt: II kaut rogaräer I'üomiuv ooiuiusuu patin, st la sovists vomius la planvüs, sur laguolls il saut, «lösIsis taut äsviont plaisaut, st ou oousorvo sa sauts; * aber zu Weitgeht der Spleen, der die ehrlichen Leute bloß als eine Spielart unse-res Geschlechts ansieht und behauptet, die adelige Menschheit sei weitzahlreicher, als die veredelte, oder mit Jean Jacques annimmt: I-oswsoüans us sont poiut ckans los ilossrts, ils sollt (laus ls inonckol^so ungerecht, als Didcrvt's Gegensatz: II nJ a gus lo wLeöant, <p ,1soit seul I b
Der wahre Humorist hat Menschenliebe und sieht unsere Naturals eine Mischung guter und böser Eigenschaften an, sieht im Ganzenmehr Schwächen als Laster und leitet die Verkehrtheit mehr von falschem
t Man muß den Menschen betrachten wie einen Schuh, und die Gesellschaft wie da»^nzt, alsdann wird alles ergötzlich, und man bewahrt seine Gesundbeit —»Die Bösen finden sich nicht in der Einsamkeit, sondern in dir großen Welt. — s Nur derBoshafte ist allein.