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delt eure Bahn wie ein Weltkörper ohne Aberration, außer der bloßscheinbaren, euer Wort ist ein Fels, euer Blick über den Wolken, jen-seits des Grabes, ihr glättet, schont, helft gerne in den Geringfügig-keiten des Erdenwallens. Je größer die Schurken, desto unkenntlichersind sie einander; ihr — ihr kennt euch in der ersten Stunde, wieFreimaurer; über euren Tugenden kann man leicht eurer Schwächenvergessen, wie bei Kotzcbue's Bruder Moritz, Schröder's Horwitz imFähndrich und Goldonis bourrn bienkuisant. Empfangt meinenBruderkuß l Gastfreundschaft kann ich leider nicht üben; sonst wollteich euch einladen und Abends auch einige Vorlesungen halten aus desalten Gracian I'bomms <ts In cour' nach Amelot de la Honssaie'sUebcrsetznng, den ich dem neuern Knigge noch vorziehe. Die Sonder-linge folgen noch am ehesten dem Beispiele Jesu: „Ihr nennt michMeister und Herr, ich habe euch die Füße gewaschen, und so sollt ihrauch unter einander thun; ein Beispiel habe ich gegeben, daß ihrthut, wie ich euch gethan habe;" freilich waschen sie gerne zwischen-hinein auch die Köpfe.

Das Glück macht nicht leicht Sonderlinge, sondern das Unglück,und Unglück bessert. Lange, bittere Erfahrungen an Menschen, denenman sich ganz hingab und opferte, deren heiligen Versicherungen manganz vertraute — selbst die nächsten Anverwandten können einenMann von Tiefgefühl, reizbaren Nerven und strengen moralischenGrundsätzen zum Sonderling und Klausner machen, der sonst derfrohsinnigste Mensch und beste Gesellschafter gewesen wäre, und reinsinnliche Alltagsmcuschen sprechen dann bloß von seinen Eigenheiten.Es gibt eine gewisse Menschenscheu, deren nur Diejenigen fähig sind,welche die Menschheit liebten, und warum sie gar hassen? aber liebenist zuviel verlangt, und schon niit ihnen umzugehen schwer, wenn sieuns gezwungen haben, sie tief zu verachten; tiefes Gefühl der Ver-achtung ist im Stande, die Gesundheit zu untergraben, wo man aus-halten muß, und kein Arzt heilt es, als der Arzt — Entfernung.Die Menschen sind leider Menschen — sind wohl immer so gewesen,so wie der Stein znr Erde fällt, und das Feuer gen Himmel lodert.So dachte der liebe Montagne, dessen Werke der Cardinal du PerronIs brsvilllrs (los lionnötes gens^ nannte. Dieser Mann wußte früh-zeitig, was Freiheit und Unabhängigkeit sagen will, fühlte aber auchin seinem Alter, daß er in einem Staatsamtc und im Schooß eigenerFamilie weniger Sklave gewesen und in keinen Zustand gerathen> Der Hosmann. - - Das Gebelbuch der ehrlichen Leute.