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so naiv, als die Gegenrede eines alten französischen Kriegers, als KönigJohann in der Schlacht von Poiticrs bei Aiistiinmung des Rolands»liebes ungehalten ausrief: „Es gibt keine Rolande mehr!" „Ja wohl,weil es keine Charle »Magne mehr gibt!" Wer kachelt nicht über denPommern vor Friedrichs Zelte. „Wie lange dienst du?" fragte derKönig- — „Dreizehn Jahre." — „Wie alt?" — „Neunzehn." —„Hoho! Na!" — „Fünf Jahre Gnnscjnnge, vier Jahre Ochscnjunge,zwei Jahre Soldat, .macht das nicht dreizehn?" — „Rauchst du?"— „Der Hanptmann hat's verboten." — „Rauche, ich bin der König."Der Pommer ließ sich's nicht zweimal sagen, aber Friedrich steckte esdem Hauptmann; „Dich soll ja das Donnerwetter!" rief dieser —„arretirt den Kerl!" Der Pommer klopfte dem König auf die Achselmit den Worten: „Na, nun kriegen wir beide den Buckel voll!"
Wem sind die schönen Worte Kaiser Ludwigs des Baiern amAbend der Mühldorfer Schlacht unbekannt: „Jedem ein Ei! demfrommen Schwcppermann zwei"? Diese zwei Eier ehrten mehr, alsein Orden oder Rittergut. Villars erzählt, daß ihm ein Lieferant,den er mit dem Galgen bedroht habe, erwidert hätte: „Wer einmalhunderttausend Thaler hat, wird nicht leicht gehangen," und setztehinzu: etksotivsmont il uo kut Point penckn, guoigu'il out eeut koismLritö üs I'ötro,' und du Qnesnc, dem Ludwig XIV. versicherte,daß er seiner eingedenk sein werde, griff an seinen grauen Kopf:8irs, il est tomps! ^ Es ist gewiß nicht Undank gegen die viele Gast-freundschaft, die ich in spätern Jahren wieder zu Prag genoß, abermein liebster, erneuerter Umgang war doch mit cineni alten Feldwebel,der sich's verbat, zum Lieutenant befördert zn werden, und vom ganzenRegiment, nebst sechs Andern, allein noch lebte. Daher gehe ich fürmein Leben gerne, nächst den Laudleutcn, mit alten Soldaten um.
In einem Dorfe war es, daß ein die Chonans verfolgenderrepublikanischer General eine Alte fragte: Oitoxvnno, avvn raus vulos liriAuucks? »I,osguol8, mon bau monsioiir?" ^ Der General lächelteund beschenkte sie. Nicht so hochwürdige Consistorialherren von schwe-rem Kaliber, daher der Bauer, welcher einen hinten aufsitzenden Fuß-gänger vom Wagen peitschte: „Schlingel, siehst du nicht, daß ich schonihrer vier aufgeladen habe?" eine starke Strafpredigt aushaltenmußte und schlechtes Trinkgeld erhielt. Auf einem Dorfe war es, daß
1 Er wurde wirklich nicht gehangen, ob er eS gleich hundertmal verdient hätte. — 2 Sire,es ist Zeit. — b Bürgerin, hast du die Räuber gesehen? — Wel^e, guter Herr? (das Ko-mische liegt außerdem in der Antwort guter Herr, da die Frau auf die Anrede Bürgerin,nicht mit Bürger, sondern auf damals rovalistische Weise mit Herr erwiderte).