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die Lerche in die Furche sich duckt, und solche, weil er sie allein über-sieht, für die Welt, und jeden Strohhalm für einen schützenden Baumansieht. Der Mann, der tausend Chimären verfolgt hat, macht esendlich wie Jean Jacques, und — botanisiert, wenn er zu arin ist, eineigenes Gärtchen zu bauen, oder lacht, wenn er weniger trauriggestimmt ist als Jean Jacques. Der Mensch, der sich seine Uuwich-tigkeit in das rechte Licht stellt, muß lustig werden, und die einzigeder Mittelmäßigkeit angemessene Rolle ist, fröhlich und guter Dingesein, wie die Vögel unter dem Himmel. Mit den großen, ernstenGenies ist im Ganzen der Welt selten sonderlich gedient, am wenigstenmit Genies auf Fürstcnstühlen. — Schauts, spreche ich mit meinenlieben Wienern, schauts, ihr Herren, ihr seid's doch Halter wahreVcrzcihmirsgott!

Euch Thore» dieser beste» Welt,

Dem einen, dem sie nicht, dem andern, dem sie Wohl gefällt,

Euch geb' ich diesen Schluß zu fassen:

Wem sie gefällt, der bleibe hier,

Und wem sie nicht gefällt, der kann sie ja verlassen.

WaS mich betrifft, ich bleibe hier.

XIV.

Subjektiver Unterschied in Ansehung der Denkart.

Die Art und Weise, über die Schicklichkeit oder Unschick-lichkeit des Lachens zu denken, macht eine unglaubliche Verschieden-heit. In Prälaturcn und Klöstern wurde mehr gelacht vielleicht, alsan Höfen, und nur zur Zeit der Säkularisation näherte» sie sich wie-der den alten Mönchen, die nie lachten; denn es heißt in der Regeldes heiligen Mncarius (370): „Wer lacht oder Possen treibt, soll vier-zehn Tage vom Umgang der Brüder ausgeschlossen sein." VieleKirchenväter nahmen es Christo gar Übel, daß er sich auf der Hochzeitzu Kana lustig machte, wie sie aus der Verwandlung des Wassers inWein zu schließen beliebten. Noch heute halten die Methodisten dasLachen für die achte Todsünde und für ein Zeichen, daß der Satan noch