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im Fleische wohne und die Gnade noch nicht znm Durchbruch gediehensei; eine Frau, die lacht, sündigt wie die, welche die Ehe bricht. Wahr-lich, bei diesen Schwärmern sind die Heuler weit besser daran.

äoulsur, peut oa ärrs, m'smsiöelis äs parier,

O'sst uv fort don mo^eQ äs so l!rvr ä'skklurs. ^

Die Großen hielten einst das Lachen für ganz unvereinbar mitihrer Würde, und Philipp IV. von Spanien soll nur da gelacht haben,als seine Braut, Anna von Oesterreich, weinte, da sie hörte, die Köni-ginnen Spaniens hätten keine Füße, ^ was sie buchstäblich nahm; diesfiel in die Zeiten, wo die Großen glaubten, die Kometen gingen nursie an, und ein Fürst dem ihn tröstenden Hofprediger sagte: „Er hatgut reden, Er ist kein Fürst!" Landgraf Philipp von Hessen fiel vorKarl V. nieder und lächelte; der Kaiser aber sagte ernst: >Vol sä «aldx lacken lebrsn! ° Ludwig XV. lachte selten, denn er sprach ebenso selten, und Friedrich, der d'Alcmbcrt fragte, was der König mitihm gesprochen? und zur Antwort erhielt: „Kein Wort," hatte ganzrecht, auszurufen: X gui parlo-t-il donc? *

Diese sonderbare Meinung der Großen scheint sich auf Lord Chester-field fortgeerbt zu haben, der in seinen allzuberühmten Briefen sagt:„Niemand hat mich lachen sehen, seitdem ich die Vernunft gebrauche;nichts ist für einen Mann von Stande unschicklicher; es ist so etwasGemeines; Jeder kann lachen;" und Lord Froth in Congrcve's Doubledosier ist gleicher Meinung: vbon I laugt,, I alv/a^s laugl, alouv. °

— Solche überkultivirte Carls gleichen chinesischen Damen auf ihrenkleinen, verkrüppelten Füßchen; sie halten solche ihrer Würde gemäß,und machen sich dadurch lächerlich, und mehr. Sie gleichen den Katzen,die als Kätzchen ungemein lustig und spielsüchtig sind, ausgewachsenaber ernste Kater werden, die man so wenig lieben kann, als densteifen, finstern Philosophen. Das Komische würdigt das Große herab;dies mögen die Großen dunkel gefühlt haben; denn mit dem Großenüberhaupt steht es hienieden mißlich, oder L la Napoleon: „vom Er-habenen zum Lächerlichen ist nur ein Schritt!" Er bewies auch seine

> Sagt man: der Schmerz verhindert mich am Reden,

So ist, um au» der Sache sich zu ziehen.

Die» ein vortresslich Mittel.

r Als Anna von Oesterreich nach Spanien reiste, wurden Ihr in einem denischen Klostervon Nonnen v-rs-rtigte Striimpse zum Geschenk geboten. Die zukünftige Königin von Sva-nien wollte sie annehmen. Allein ein spanischer Grande bemerkte ihr, sie dstric c» nach spani-scher Etikette nicht thun, denn die Königinnen von Spanien biitlen keine Aiihe. Anna vonOesterreich sing a» zu weinen, denn ste meinte, die Fähe wurden ihr in Spanien abgeschnitten.

— o Wart, ich will dich lachen lehren I — « Mit wem spricht er denn? — » Wen» ich lache,so lache ich nur, wenn tch allein hin.