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und nur ein wenig höflicher das neuere: „Der Ofen und die Fraumüssen daheim bleiben;" oder die nachstehende Kur:

Brummt mein Engel wie ein Bar, ! Rufe dann den Bader her,

Liese, sprcch ich, mußt purgircn! I Lasse sie recht durchklyftircn. —

Und was sollen wir zu dem Syllogismus der Russinnen sagen: „MeinMann prügelt mich nicht mehr, ich bin ihm gleichgültig"? Die Er-fahrung lehrt indessen, daß Ehclcnte, die sich oft entzweien, gerade diemeisten Kinder haben — was sich liebt, neckt sich — und wer weiß,ob Reisende die Weibcrsklavcrci außer Europa nicht mit zu grellenFarben gemalt haben? Wildiuuen haben auch nicht die empfindsamenSeelen und zarten Nerven unserer Damen, und können, wie unsereBanernweibcr, schon einen Puff aushalten. Indessen sagt ein altesSprüchwort: „Wer sein Weib schlügt, schlügt ihr drei Feiertage undsich drei Fasttage."

Kommt her, all ihr Schönen und Nichtschöncn, und streuet Blu-men und bauet Altäre den Deutschen oder Celten, über die ihr vielleicht,wenn euch ein Franzose das Hündchen leckte, das Naschen rümpftet!Deutsche waren es, die euch aus EgYPten führten und euch frei machten,wie die Ehe euch noch frei macht, daher in englischer Gerichtsspracheeine Ehefrau tommo eovvrt (oouvorto) > heißt. Was das Christen-thum begonnen hatte, steigerte die Galanterie der Rittcrwclt bis zurhöchsten Poesie; Ritter waren es, die sich wechsclsweise euren hohenWerth mit dem Degen bewiesen, und vorn göttlichen Rechte des Man-nes so wenig wußten, als vom göttlichen Rechte des Königs; Ritterkämpften mit Niesen, Drachen und Windmühlen um Minnesold;raubten, entführten und nothzüchtigten, glaubend, daß euch nicht andersbciznkommen sei, als mit Gewalt, worüber die heutige verdorbeneWelt nur lacht. Die Ritter erhoben euch zu Göttinnen und Idealen,obgleich ein schönes Bildniß nach dem Leben, eine veredelte Menschin,besser gewesen wäre, und so entstand dann eine verkehrte Welt; dieKlinge verderbt sonst die Scheide, jetzt verdarb die Scheide die Klinge.

Deutsche fanden in Weibern etwas Heiliges sogar, wie in ihrerVcllcda und Aurinia, die Sibyllcn der Alten, die Gottes Willenmisten, wie das Wort besagt. Indessen finden wir ja bei Römernund Egyptern Sibyllcn, bei den Griechen Weiber auf dem heiligenDreifüße, und selbst bei wilden Völkern Pflegt Arzncikunst, Magieund Rcligionsccremonie in den Händen der Weiber zu sein. Deutsche

» D. h. für dl« dki Mann »er Erricht rlnsteht (flr trckt).