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eine Die, z. B. der Geist, die Seele, der Arm, die Hand, der Tag,die Nacht, der Sturm, die Luft, der Berg, die Höhe, der Wald, dieWiese, der Baum, die Blume, die Miune, die Liebe rc. Das schöneWort Frauen kommt von Freuen, Frohmachen; nur die Sonne,der Mond ist eine Anomalie. Gelehrte Damen sollten bloß um Agri-colas willen, <le nobilitatö keminarnm oupra virilem sexum eminen-tium ' — lateinisch lernen.
Die hohe deutsche Verehrung des Geschlechts dauerte, so langewir unsere guten Sitten nicht umtauschten gegen die der südlichenNation und der Franzosen. Römer erhoben an ihren Saturnalicndie Sklaven zu Herren; der gnädige Spaß dauerte nur wenige Tage;aber Franzosen setzten Weiber auf Throne und huldigten ihnen dasganze Jahr hindurch auf Kosten ihrer Vernunft nnd Tugend. DerDeutsche hatte auch geliebt, aber mannhafter, ehrlicher: jetzt wurde erauf seine Grammatik aufmerksamer, und fand, daß die Frau denndoch von der Sonne, gleich dem Mond, ihr Licht erhalte, nnd umher-laufe, wie der Mond, wenn die Sonne schlafen gegangen ist, die Sonneaber, nach neuerer Sitte, etwa einmal des Monats beim Mondeschläft, nnd daß der einzige Unterschied zwischen beiden Gestirnen nndMann nnd Weib der ist, daß der Mond Hörner hat, die Frau abersolche dem Manne überläßt, woran abermals der nnd die schuld ist.Man sollte Allen, die am unrechten Orte acccntuircu, zurufen, wasjene Parterrestimme einer Actrice zurief, die als Orsina sagte: „Alsohat der Prinz mein Billet nicht einmal gelesen?" — „Einmal?warum nicht gar tausendmal?"
König Franz I. hat viel zu verantworten; sein Vater Ludwig XII.,den das Volk den Vater des Vaterlandes nannte, sagte von ihm:„dieser dicke Junge wird wieder Alles verderben," nnd wahrlich, erwar schlimmer, als der Jnristcnhcilige Jnstinian, der die Ketten derSchauspielerin Theodora trug — er führte die Weiber bei Hofe ein.Der übcrgalante Brantome nennt einen Hof ohne Damen — einenGarten ohne Blumen, nnd Hof ohne Hof, so wie Malhcrbe nur zweischöne Dinge hicnicden kannte: Weiber und Rosen, und nur zwei guteDinge: Weiber und Melonen. Diese Einführung bei Hofe warschlimmer, als das ehemalige Heer feiler Dirnen im Gefolge desHofes; denn nun kamen zur Liederlichkeit noch Danicnintrigucn: ver-diente Männer stürzten, die wichtigsten Angelegenheiten wurden alsKleinigkeiten behandelt, Luxus vergeudete die Schätze des Staats,
1 Ueber den Ndcl der Frauen, die über das männliche Geschlecht hervorragen.