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angenehmen Collisionen mit den drei ersten Fakultäten nicht zn erwäh-nen. Panlns sagte: „Ich wollte, alle Menschen wären wie ich, aberein jeder hat seine eigene Gabe von Gott," nnd auch unser Luther:«Ich hoff', '4 sei so ferne kommen, daß ich von Gottes Gnaden blei-ben werde wie ich bin, wiewohl ich bin noch nicht über den Berg."Käthchen stand bereits am Berge. Das Seid fruchtbar nndmehret euch ist nicht bloß Gebot des Herrn, sondern auch Segen;er segnete sie, und dann erst sprach er von Früchten und Mehren.Jung gefreit hat noch Niemand gereut. Viele flattern lange um dieschönsten Blumen wie Schmetterlinge, sich für wundcrklng haltend; amEnde legen sie dann ihre Eier in den Dreck oder fallen in das Netzeigennütziger Menschen. Ist es nicht schön im Greiscnaltcr, wie imSüden, wo man früh heirathet, sagen zu können: LIa Wo, cki« L Intüte cks ta Lite, guo sa tillv pleuro? '
Die Welt liegt zwar im Argen; aber es gibt immer noch Phile-mon und Baucis, die ein halbes Jahrhundert mit einander glücklichsind, ohne daß ein Jupiter ihre stille Hütte entdeckte; viele sind, ohnebeneidet zu werden — varsnt <zui» vats »aoro, " — höchst beneidens-werth in die Grube gestiegen, und wenn auch eine zahlreiche Familiedem Schmerz eine breite Zielscheibe darbietet, so bietet sie solche auchder Freude. Schon die vielen Unistände, die ein armer Ehrloser mitseiner kleinen Hansökonomie hat, können die Ehe angenehm machen,und hätten auch mich auf einem Dorfe beinahe in den heiligen Ehestandgebracht, wäre es auch nur gewesen um eines erträglichen, reinlichenTisches willen. Es ist auch ganz gut, wenn die Fran Wasser unterden Wein mischet; Eheleute sagen einander in einer Woche mehrWahrheiten, als der Ehelose in Jahren erfährt, und das ist nochbesser. Alles ging Paar und Paar aus Noa's Arche, und ich wünschtemit Hippel, daß Alles Paar und Paar aus diesem Kapitel ginge.Ostade's schönstes Gemälde ist, wo er sich selbst malte, seine Fran ander Hand und acht Kinder um sich, in allen zehn Gesichtern die lächelndeZufriedenheit des stillen häuslichen Glücks.
Die Welt liegt im Argen; daher ist der Schritt zur Ehe derwichtigste Schritt des Lebens. Leibnitz meinte, man müsse sich vierzigJahre lang besinnen; im vierzigsten hatte er sich besonnen, aber seineSchöne hatte sich auch besonnen, und wies ihn ab. Thümmel hattezwar Recht:
t Tochter, sage der Tochter deiner Tochter, daß ihre Tochter weint. — r Well sie be-helligen Dichter- entbehren. (Hora,.)