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Menge nicht sichtbar und nur von Wenigen gefunden, einen wahrenTempel des Worts; und ein anderer Kirchenvater behauptet, Christussei darum von einer Jungfrau geboren, um die Ehe zu begraben, eineNacht und hartes Eisen gegen den Tag und das Gold der Jungfrau-schaft. Am allerfeurigsten lobte St. Hieronpmus, der für seine Paulaund Marcclla that, was Paulus für seine Thekla, sogar Hebräischlernte, und das traurige Palästina eintauschte gegen die HerrlichkeitenRoms. Wir haben seines schönen Dictums schon oben gedacht; Mon-taigne übersetzte solches in seiner Manier: I> est plus »isS äs portsruns vuirasss touts sa vie, gu'un xuvolags, ' zu deutsch, die schwerstealler Kronen ist die Jungfernkrone oder das Jungfcrnkränzchen, undden: von Rosmarin und etwas Flittergold ist mehr zu trauen, alsdem von Gold und Silber mit Edelsteinen und Perlen. Die Pforteist eng und der Weg schmal, der zum Leben führt, Wenige sind, dieihn finden; selbst Juristen rechnen die Jungsrauschaft unter die Waaren,und sagen olsgantissiins von ihr: guas ssrvanäo servsri uoa pol-est. ^ Mädchen sind Kastanien, die am Feuer, wenn man sie nichtaufschneidet, von selbst auf- und davouspringen; aber wenn auch dieJungfern noch so selten sein sollten, wie die böse Welt will, und da-her auch mir von Fräulein spricht, so gibt es doch noch immer eineMenge Kammerjungfern. Das Wort Jungfer hört man noch am ehe-sten auf unsern Dörfern, womit aber freilich die Probe- oder Komm-nächtc in einem noch komischcrn Widerspruch stehen, als die roman-hafte Etiquette ist, nicht durch die Thüre einzugehen, sondern durchdas Dachfenster zu klettern, wie ein Kater.
Die zahlreichen Kutten und christlichen Dichter konnten nicht an-ders, als jenen großen Kirchenlichtern nachsprechen: Nonnenklöster füll-ten sich im wilden Mittelalter, zur Zeit der Kreuzzüge und ewigenFehden, die nothwendig viele unberathcne Weiber und Töchter machenmußten, wie Wirthshäuser, und waren nicht selten wahre Asyle weib-licher Tugend und verlassener Unglücklichen. Gewiß meinten es jeneNonnen mit der Keuschheit ehrlich, die bei der Einnahme einer Stadtihre Busen mit faulem Hühnerfleisch bedeckten; aber, aber, zuletzt wur-den diese heiligen Zufluchtsorte wahre Herbergen wilder Lust, derBettelei und Schlemmerei; man fand bei Aufhebung der Klöster ganzeHaufen Kinderknochen, und ich habe es aus Dumouricz's eigenemMunde, daß Brabanter Nonnen beim Einmarsch der Ncufranken lachend
> Ei ist Nicht«, einen Harnisch sein ganze» ieden lang zu tragen, al» die Jungsern-kr»ne, — r Sie gehört qu den Dingen, die sich nicht ansbeöen lassen.