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(zweifelsohne zweckmäßiger, als neue Franziskaner, Kapuziner odergar Jesuiten), sollte man es keinem Mädchen verargen, wenn es, nachUkrainer Sitte, selbst auf die Freite ausgeht, sich zu helfen sucht, so »gut sie kann, und die Schwesterschaft, vorzüglich die schreibende, aufVerbesserung der Sitten, größere Einfachheit und Häuslichkeit hinzu-arbeiten sucht, und zur Aufheiterung über menschliche Schwäche, dasLoos aller Sterblichen, mit mir lacht. Laßt die Mädchen von 15singen: „Von: Himmel hoch, da komm' ich her," und zwischen hinein:„Will es gleich bisweilen scheinen;" laßt die ältern singen: „Wenn wirin höchsten Nöthen sein," oder: „Aus tiefer Noth schrei ich zu dir,"und „Scelenbräutigam," endlich singen wir alle voll rühmlicher Ent-sagung und Vertrauen: „Wer nur den lieben Gott läßt walten."Gott tröste Alle, alt und jung.
Stets war ich ein großer Verehrer des Geschlechts, und bin esnoch, guantum satis ' bedauernd, daß ich es nicht mehr so innigstverehren kann wie sonst, und jener war es gewiß auch, der solches mitden drei Ständen verglich: Jungfrauen sind der Wehrstand,die wehren sich; Frauen der Nährstand, die müssen wir ernähren,und Wittwen der Lehrstand, sie wissen gar mancherlei. Es wirdmir erlaubt sein als alter Junggeselle, den man auslachen würde,wenn er mit dem Gnadenhammer des Bräutigams an ihre Herzens-kammer klopfen wollte, mit einem Kuß Abschied zu nehmen, wofürich die ehrwürdige Schwesterschaft noch erinnern will, daß, da Gottdas Hcirathen zuerst eingeführt hat, er solches gewiß nicht wird ab- *kommen lassen, und mit dem Trostspruch einer scheidenden Mitschwestcrbekannt machen will, der sie nicht wenig erheiterte:
Ich suchte lang vergebens einen Mann,
Zuletzt nahm mich der Todtengräbcr an.
l Recht sehr.
DemokritoS. II.
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