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Freunde geht nichts über einen Hühnerbürzcl, worüber es einst oftGabclstiche gab, und dem Italiener nichts über eine Vnlva snilla,wovon schon Horaz spricht: Hit vulva pulebrius ampla, was Wielandübersetzt: „Es geht nichts über einen guten Schwartcnmagen!"
Den Bewohnern der Südsee-Inseln sind Hunde eine größereDelikateste als Schweine und Geflügel. Die Hunde nähren sich bloßvom Pflanzenreich, und das Beispiel verdiente Nachahmung. Istnicht das alte: „Wie die Sau im Jndenhause" veraltet? Juden han-deln mit Schweinen, viele essen sie heimlich, und wenn sie ansangenwerden, solches öffentlich zu thun, so werden sie am ehesten aufhören— Schweine zu sein. Päpste bestraften einst unsere Vorfahren wegendes Pferdefleisches, ob sie gleich selbst Eselsfleisch in der Cervclatwnrstsich schmecken ließen; jetzt denkt man klüger, und gar Viele waren imrussischen Feldzng 1818 recht zufrieden, wenn sie welches hatten. Esist ein elendes hebräisches Vorurtheil, daß wir kein Pferdefleisch essen,weil das Pferd keinen gespaltenen Huf hat und nicht wiederkäut, undebenso steht es auch mit dem Vorurtheil gegen Hunde und Katzen —;ihre starke Vermehrung ist schon ein Wink der Natur — sie wärenwohlfeile Braten für die Arnien, veredelt durch einen französischenKoch selbst für Reiche, und wir werfen sie in's Wasser!
Gewisse Würmer der Palmen sind in Snriuam Leckerbissen, wiein Sinn die Maden des Zuckerrohrs, und die Wilden fressen ohnehinAlles, was sich kauen läßt: ungeborcne Thierkälber und Geflügel imEi, die Häute des erlegten Wildes sammt den Würmern, und vonden Läusen behaupten sie, daß sie gerade schmecken wie Stachelbeeren.Russen und Polen ist Hanfsamen ein Leckerbissen, wie unsern Sing-vögcln, und essen wir nicht selbst Blut, das besser zum Dünger dienteund gefährlich ist, daher Moses schon seine Kinder Israel davorwarnte? Dclalande liebte Raupen und Mlle. Schurmann Spinnen;warum sollten nun die Otvmakcn nicht eine gewisse Thonerde liebendürfen, und die Jakuten nicht mit ihren Freunden eine gut zubereiteteNachgeburt essen? In Hinsicht Essens und Trinkens sind wilde undhalbwilde Völker die vornrtheilsfreisten Menschen, welche die Dingeam liebsten essen, die ihnen beschwerlich fallen, und wir zum Theilgenannt haben. — Pfui, wie garstig diese Dinge nur zu nennen! ruftvielleicht eine zarte Schöne. Verzeihung, Madame, aber sehen Siedoch einmal nach; erinnern Sie sich nicht, daß Sie schon von ihrenschönen Fingern selbst das Blut der Flöhe geleckt haben? Die Ge-schichte kennt sogar Dreckfresser ü la Ezcchicl, und wenn wir stets