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[Dritter Band. - Vierter Band.]
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so willkommenen Schwämme, deren Namen kungl die Alten von tü-rm« oder kuxero' ableiten, deutsch Tcufelsbrod, und die wenig Nah-rungssaft enthalten; Mancher gab schon sein Leben für einen Pfifferling.Indessen will man doch von der Rapunzel behaupten, daß ein Pfundderselben mehr Kraft habe, als fünfzig Pfund Ochscnfleisch, und dasTausendgüldenkraut bleibt immer das erprobteste. Man hat Hunde«,Katzen-, Pferde- und Eselsfleisch recht vernünftig vorgeschlagen, undselbst Fuchs und Wolf, die aber, wie alle bloß fleischfressenden Thiere,bei lebendigem Leibe stinken. Der Zigeuner ifit zwar Katzen unterdem Namen Schcncrhasen, aber echte Hasen würden auch ihm besterschmecken, wie Heinrichs lV. Huhn im Topfe bester schmeckte alsRatten und Mäuse. Noth aber hat kein Gebot, und Cosks Schiff-meister theilte mit seiner Katze brüderlich jeden Morgen die gefangenenRatten. Die Nubier essen Krokodillc, die Wcstindier den Lcguan (derselbst in London Beifall fand), wie, wenn wir Eidechsen-Fricaffsemachen wollten? vorausgesetzt, daß sie nicht wirken wie der Seinen«marinus.'

Das ganze Mittelalter hindurch speiste man in dem leckern Frank-reich und in den besten Häusern Reiher, Kraniche, Störche, Schwanen,Geier, Rohrdommeln und Rabe», und warum nicht? Franzosen undauch andere halten Froschschenkcl für eine Delikatesse, und von Schen-keln wäre nicht weit zum ganzen Frosch, wobei nur zu bedauern ist,daß unsere Frösche keine Amerikaner find, groß wie Kaninchen. WerSchnecken mit Häuschen liebt, könnte auch die nackten schwarzen undrothen Erdschnecken speisen, die mehr ausgäben (auch 1817 von Vielengegessen worden find) und nebenher ein Wohlthäter des Landmannswerden. Unsere frischen Flnßmuscheln sind einmal bester als vcr.dorbcnc Austern, und wer Aale liebt, äße gewiß, wenn man es ihmnicht sagte, mit demselben Appetit unsere Schlangen als kleine Aale,da Neger und Amerikaner solche essen, die freilich mehr ausgeben, undItaliener die Vipern, die wie junge Hühner schmecken sollen, undweniger thranigt als die Leckereien der Prälaturcn, Biberschwänzeund Fischottern. Im Mittclaltcr liebte man auch die Robben aus demNorden, und die Kirche, die Alles zu erklären weiß, erklärte diesewarmblütigen Säugcthicre, gerade wie Biber und Fischotter für Fische,um doch einige Abwechslung in die harte Fastenzeit zu bringen.

Pfiffige Gastwirthc haben schon oft ihrem Gast Dohlen und Rabenstatt Tauben vorgestellt (in Göttingen war es der Fall), und spaßhafte' ?->chcnbegL„gniß. — Fliehen. — ' Meerstink, eine Art Schlangeneidcchscn.