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[Dritter Band. - Vierter Band.]
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Jager Fuchs uud Katze statt Hasenbraten, die den Fuchs und dieKatze nicht um den bloßen Balg schinden wollten, uud so könnte manzur Abwechslung mit den Schnepfcnstrichen auch Kuckuksstrichc halten.Die Igel müßten nicht übel schmecken, da sie von Obst und Feldmäusenso fett werden, wie das Schwein von der Eichelmast, wie Zigeunerwohl wissen, und auch vom Dachs könnte man vielleicht mehr brauchen,als Fett und Fell. Gegen die Fledermäuse, die der Madagnskc fängt,ließe sich höchstens einwenden, daß sie nicht so groß sind als derVampyr, folglich kaum der Mühe werth, auf sie sein Pulver zu ver-schießen, wie auf Spatzen und Schwalben auch. Der hungrige Ita-liener fängt selbst die Singvögel, um sie zu essen, was noch verzeih-licher ist, als solche wcgzufangcn, um sie theuer zu verkaufen, dieschöne Natur um die schönste lebendige Zierde zu bringen, und denWonnemond um die gefühlvollsten Concerte der Nachtigallen unterGottes freiem Himmel. Unsere Gesetze setzen zwar 5 Gulden Strafedarauf, werden aber nicht gehalten.

Hätte der Krieg noch länger angedauert, wer weiß, was wir nichthätten essen lernen, und was werden wir erst essen lernen müssen,wenn gar einmal der ewige Frieden St. Picrres ewig die Erde be-glückt? Die Blattern sind so gut als ausgerottet, die Polizei wachtüber epidemische Krankheiten; Kleebau und noch mehr die Kartoffel(zuerst gleich der Ananas nur auf fürstlichen Tafeln, aber schon 1648von einem darmstädtischen Pfarrer zu Biberau levitisch gezehntct) habenzur Bevölkerung noch mehr beigetragen; vielleicht essen wir noch, wieNen-Caledonier und Otomaken Erde, wie die Arbeiter in den Sand-steingrnbcn des Kyfhänsers in Sachsen, einen feinen Thon, Stein-butter genannt, auf ihr Brod streichen sollen. Hunger hat schon dieMenschen gezwungen, einander selbst zu fressen, und sie fraßen sichlange genug ohne alle Hungersnoth. „Was zum Munde eingehet,"spricht Jesus, „ist keine Sünde, sondern was herausgeht."

Essen und Trinken hält einmal Leib und Seele zusammen, undder größte aller Schmerzen ist Hunger und Durst. Der Feldherr, derseinen Soldaten von Ehre und Patriotismus vorschwatzt, kommt dabeinicht so weit, als der ihnen Brod und Fleisch, Vierund Branntweinin den Magen gibt, und Lauscwenzel in ihre Stummel. Als dasrömische Volk um Getreide schrie, sagte Cato: „Der Vanch hat keineOhren," und wir sagen: „Der Hunger ist ein Unger," und der Durstkann zum Genuß des eigenen Urins treiben. Hunger und Durst, wieHitze und Kälte, könnten gar wohl unter den fünf Sinnen den sieben-