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[Dritter Band. - Vierter Band.]
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tcn bis zehnten Platz einnehmen, der sechste wird indessen stets diemeisten Liebhaber zählen, am liebsten geübt und daher auch am ehestenstumpf werden.

1^6 touolisr, Al'anäs 6!oux, H'sn Ltteste I^neröes,

I^o toueder, ro! äes sevs, les suriiüsss eu rloliesso! ^

Der Hunger läßt sich ungefähr mit zehn Ccntnern jährlich abspei-sen, und Aerzte behaupten, daß der Durst mit zwei Maß Flüssigemtäglich zu löschen, ja daß es sogar gesund sei, dann und wann zuhungern, nie aber zu lauge zu dürsten. Wir müssen durch Nahrungersetzen, was wir durch Ausdünstung verlieren, und wir verlierenetwa fünf Pfund, wie Sanctorius will, der dreißig Jahre lang Speiseund Trank, und selbst seinen Abgang sorgfältig abgewogen hat. Aberwie Wenige begnügen sich mit so kleinen Portionen? Viele verlangenHeu- und Haferratioucn, und gar Viele haben nicht getrunken, wennsie nicht gesoffen, und gar Viele nicht gegessen, wenn sie nicht gefressenhaben. Für diese ist der Pariser Restaurateur nicht, der für zweiSons täglich zu sättigen versprach durch Dämpfe, die sich aus seinenKochtöpsen verbreiteten, und behauptete, daß er selbst acht Tage indiesen nahrhaften Dämpfen ohne weitere Nahrung leben könne. Wahrist, Köche essen nur weuig uud werden dennoch in der Regel fett undrund.

Es bleibt wahr: „Je gebildeter der Mensch, desto weniger brauchter," aber gleich wahr bleibt, daß es nicht gleichviel ist für Lebens-genuß, Gesundheit und Gcistesheitcrkeit, ob man ißt und trinkt nurum zu essen und zu trinken, oder ob es auch mit Vergnügen geschieht;und daher gebührt der Kochkunst, so verschrien sie sein mag, und gu-tem Wein immer ein Kapitel, das wir auch nicht vergessen wollen.Der stolzeste Koch zu Paris und Wien kommt lange nicht dem Kochebei Athcnäus (VII. 11) oder bei Anacharsis II- gleich. „Je wenigerEiner indessen braucht," sagt der weise Sokratcs, „desto mehr nähert ersich den Göttern, die gar nichts brauchen." Man denke an die Nie-derländer bei Fischen, an die Schweizer bei Milch uud Käse, an dieCorscn bei Kastanien in ihren flachen sumpsigten oder steilen Berg-gegenden — hier zeigte sich Selbstgefühl, Freihcitssinn uud Muth.

Diät ist für den Leib, was Einsamkeit und Zurückgczogcnheit fürden Geist. Tausenden ist es gleichviel, wenn sie nur gut essen, trin-

> Der Tastsinn bleibt, Lucrctia wird's bezeugen.

Der Sinne Fürst; er wird als reichster stets sich zeigen.