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in der Kinderzeit, und bleibt mir feierlich tutto solo,' ohne alle Punsch-gesellschaft.
Die Rockcnphilosophie steht fester noch als Manche glauben; ihreGrundsätze: „Man muß Manches glauben, was man nicht versteht,die Natur hat verborgene Kräfte, hilft es nicht, so schadet es dochnicht, Alles hängt von Zeit und Umständen ab, die Alten waren auch keineNarren rc." pflanzen sich bei Großen und Kleinen fort, und Papa undMama satteln selbst den Esel, worauf ihre Descendenten fortreiten, undnoch lange fortreiten werden. Wenn auch jener Schulze 1811 seinemObcramt ohne alle Furcht berichtete: „daß sich schon seit einiger Zeitnächtlicher Weile im Dorf ein Komet sehen laffe," so läßt sich's dafürwieder die Frau nicht nehmen, daß eine Zigeunerin ihr die Geldtaschevom Leibe gehext habe, ohne an das Sprüchwort zu denken: „Ge-schwindigkeit ist noch keine Hexerei." Haben wir nichts mehr mitKometen und Zigeunerinnen zu thun, so citiren wir Geister undweissagen aus Gesichtern und Schädeln, und stehen auch Galgcnholz,Nägel und Strick, Dicbsdaumcn, Urin und Kleider des Gehängten nichtmehr in der Apotheke des Aberglaubens, so treten dafür an die StelleGalvanismus, Magnetismus, Somnambulismus. Wenn auch in den12 heiligen Nächten kein Wein mehr aus den Brunnen fließt, sondernreines Wasser, so könnte doch das vom Aberglauben gepriesene Noth-hemd, von reinen Jungfrauen gefertigt, das nnvcrwnndbar machteund auch gegen schwere Geburten diente, wobei das Sonderbarste war,daß sie dabei Teufel anrufen mußten (hätten das befleckte Jungfrauennicht besser thun mögen?) als bloßes Hemd nützlich sein, wenn es indiesen Nächten nicht wichtigere Dinge zu thun gäbe; und ein Mädchenvon Bildung, soll es sich mit Hemden abgeben? wofür sind denn dieNähterinnen?
Noch heute begleitet der Aberglaube den Menschen vor und nachseiner Geburt, bei Taufe und Abendmahl, bei Gcvatterstchen, Trauung,Beilagcr und Sterben, und in unsern Zeiten vorzüglich beim Schlafen;er wird stets Dingen Wirkungen beilegen, die sie nicht haben undnicht haben können. Wenn Aberglaube in der Hütte zittert vor Raben,Eulen, Krähen und Elstern, die noch heute mystische Vögel sind, wenner zusammenschreckt vor dem Käuzlein und seinem Gehweg, in zer-störten Städten, vor dreibeinigcn Hasen, schwarzen Pudeln, Katzen,Böcken und großen Fliegen, so zittert der Aberglaube in Palästenvor weißen Frauen und Bnrgpfaffcn, vor zersprungenen Gläsern und> Ganz einsam.