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[Dritter Band. - Vierter Band.]
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ich ausfahrcn, so verschaffen mir Euer Hochwnrden erst Equipage,"was ein vornehmer Teufel gewesen sein muß, seitdem wurde es etwasstiller, und seit den Anstalten der Nnmfordischcn Suppe mögen vieleaus Mattigkeit von selbst abgegangen sein. Aber lasset uns immerhinmachen, daß die vom Lichte neuerer Zeit exorcisirten Teufel, worunterdie Jesuiten gehörten, sich nicht wieder cinschleichen in der Maske desMagnetismus und Somnambulismus, und lassen wir es beim Cartc-sianischen Teufelchen in der Physik, wie beim Armadillo oder Schilpepcnthierchen in Ostindien, dnS auch Teufelchen heißt, und dem imOrient so beliebten, nach Knoblauch riechenden Harze L.ssa kootiäa,d. h- Teufelsdreck.

Der Apostel der Deutschen, St. Bonifacius, der unsere Vorelternbei der Taufe dem Teufel entsagen ließ, verstand darunter doch nurden heidnischen Gottesdienst, ob es gleich kein großer Geist war. Wiewar es doch möglich, im Tanfformnlar noch vor Kurzem den Täuflingzu fragen: „Entsagst du dem Teufel und all seinen Werken undWesen?" Da der Täufling noch nicht Ja sagen konnte, so sagten esdie Gevattern, und daher, glaube ich, rühren alle Teufeleien, die manGevattern nachsagt. Wie war es möglich, daß der so gescheite Lutherauf der Wartburg sein Dintenfaß nach dem Teufel, der eine Mausin seinem Nnßsack war, werfen, und in einer Schmeißfliege Beelzebub(freilich heißt er Herr der Fliegen) erblicken konnte, wie in Wormsso viele Teufel als Ziegel auf den Dächern, was noch am verzeihlich-sten ist? Peter der Große schrieb neben den berühmten Tintenfleck:„Kann sein, aber die Dinte ist neu." Das hielt aber viele Andächtigekeineswegs ab, den Fleck auf der Wartburg, ja selbst zu WittenbergLuthers Abtritt sogar sich zeigen zu lassen, der nicht einmal da Ruhehatte; daher er auch einst im Zorne rief: „Was von oben kommt, istvon Gott, was von unten aber, für dich, Teufel!"

Luther und seine Theologen waren es, die den Teufel erst rechtschwarz machten; höher hinauf war er, was Aesops Fuchs unter seinenThieren, und selten ohne komischen Zusatz, thätig, pfiffig, nur Ver-führer da, wo man sich verführen lassen wollte, und von der Gemein-schaft mit Gott keineswegs ausgeschlossen. Ich finde darin einen Be-weis, daß die alte Welt ehrlicher und unverdorbener war. In derphysikalischen Welt findet man Gott, in der moralischen den Teufel,und ich muß wohl an den Teufel glauben, da ich mit mehreren leib-haften Teufeln habe ringen müssen. Die 8aorosanoti machten ihnerst zum Ideal der Bosheit, und das Sprüchwort entstand: „Laß den