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Spinnräder können keine Mühlen treiben; sie sind nicht mehr. DasMotto: ubi bene, ibi xatiia,' machte mich oft lächeln, wenn ich desJahres achtmal mit einem kleinen Herrn, der einem großen diente,auf seine Güter reiste, jede Station näher machte ihn launischer; keinePost fuhr schnell genug, ich mußte hören: „Sie haben gewiß zu wenigTrinkgeld gegeben?" — „Das gewöhnliche; aber die Ungeduld, anzu-kommen, langweilt Euer Excellenz; die Ideen des Vaterlandes gehenschneller als die Pferde." Er schwieg, brummte aber bald wieder,und ich philosophirte über die Heimathsliebe, aber zur Vaterlandsliebegehört mehr als das udi bans, ibi x-rtrin; man hat auch noch langenicht für das Vaterland geschrieben, wenn man schreibt auf dasPapier, das xro patria, heißt.
Möchten Stnrzens Worte nie mehr von deutscher Zunge gehörtwerden: „Wer da forschet nach Hochgefühl der Menschheit, Vatcrlands-leidcnschaft, Opferdurst für Freiheit und Gesetz, der sehe sich um inden tklss ok toi-mer timee." 2 Möge deutsche Vaterlandsliebe heran-wachsen und gedeihen bis zum Nationalstolze und Nationalgciste! Ichwürde mich noch im Grabe herumdrehen, wenn ein zweiter Voß vonDeutschen sagte:
Das Vaterland? Was Vaterland!
Der Topf, der Tops ist Vaterland,
DaS Ucbrige sind Fratzen!
XVI.
Die Eitelkeit.
Alles ist eitel.
Salorno.
Der Stolz ist oft die Leidenschaft einer großen starken
Seele, die ihre Kraft fühlt, die Eitelkeit aber nur Genuß
für eine kleine schwache Seele, die unbedeutende Dinge weit höher an-schlägt als sie es verdienen; daher sie auch der alte Baumgarten defi-
I Dort ist das Vaterland, wo es uns gut geht. — - Geschichten früherer Zeiten.