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[Dritter Band. - Vierter Band.]
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dlackams, votrs vsxitaiiis xönsoul;' und da ihr Gesandter Uxton,nachdem er ihm seine Gabriele gezeigt, das Bild seiner Königin Her-vorholte, so soll Heinrich solches dreimal mit den Worten geküßthaben: 9o ms rouäs!" Die alte Lisel war über solche Schmeicheleiennichts weniger als ungehalten, leistete aber dem guten Heinrich den-noch keine Hülfe. Diese bewunderte Königin (noch heute schweben dietiwss ok gnosn Less° auf brittischcn Lippen) hinterließ mehr alsdreitausend vollständige Anzüge, und verstand wie eine Zcnobia meh-rere Sprachen, las auch die Alten, und antwortete einst den Abge-ordneten von Cambridge griccknsch, und dem polnischen Gesandtenlateinisch aus dein Stegreif. Elisabeth hatte unter der Regierungihrer frommen, schwachen Schwester Maria einen harten Stand ge-habt, während welchem sie ihren Geist bildete, wie Friedrich unterseinem harten Vater. Gelehrsamkeit war ihre zweite Eitelkeit nachder Schönheit, und die dritte ihre Koketterie > mit der sie vierzehnKörbe ausgetheilt haben soll, selbst an Kronerben. Die häßlichstealler ihrer Eitelkeiten aber war die Eifersüchtelei gegen die weit schö-nere Maria Stuart. Ihre Zeit nannte sie die wahre Thctis, dieKönigin der Meere, und setzte ihr die Grabschrift:

81 is sko !s — vlrat ena ttrsre naoro ko salä? —

In snrtd tlio Lrst, in IisLVvn tlis svoonä maiä! *

Königin Christina von Schweden, die zu Rom und allerwärtsnoch als Königin leben wollte, was sie nie eigentlich war, und zuFontaincbleau ihren Oberstallmeistcr Monaldeschi morden ließ, worüberman ihr im freien England den Prozeß gemacht hätte, stand tief unterElisabeth, und Papst Jnnocenz XI. sagte mit Recht bei Klagen gegensie: s äoniia! ° was die Virago ° mehr verdroß als der Verlust ihrerPension von 12,000 Scudi. Sie wollte eine Männcrrolle spielen,hcirathete nicht aus reiner Eitelkeit: „Ich mag nicht leiden, daß manmit mir umgehe, wie der Bauer mit seinem Acker," und hatte auchganz ein männliches Ansehen, aber keinen männlichen Geist. „Sie isteine Närrin," sagte selbst Oxenstierna sterbend, „aber immer die Tochterdes großen Gustav Adolph." Dieser Ausruf beweist mehr als Alles,was ihre Lobrcdncr Archcnholz und Schrückh von ihr sagen, die sie

t Ich werde, Madame, Euer General-Capitän sein. — ? Ich ergebe mich. —der Königin Elisabeth.

4 Sie war, sie ist — gesagt mit einem Wert —

Die erste Jungfrau hier, die zweit' un Himmel dortr Sie ist ein Weib. — a Mannweib