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Michels: „Dafür halten Andere desto weniger von Ihnen." JenerSpötter aber war feiner, dem eine eitle Dame sagte: „Wenn ichetwas Albernes von mir gebe, lache ich immer zuerst." — „ O SieGlückliche! da müssen Sie ja das lustigste Leben von der Welt führen."
Du, der am Verstände klein, I PampuS, Alles willst du sein.
Groß an Dünkel bist, j Nur nicht, was du-bist.
Alles ist eitel, und Jeder muß so nackend davon, als er gekommenist; aber was käme heraus, wenn wir Alle hicnicden einem Todten-kopfe gegenübersitzen und lebendig die philosophische Rolle schonspielen wollten, die wir noch zeitig genug spielen werden in CharonsNachen? Ein Eisen macht das andere scharf, und die Eiteln greifendoch Alles weit lebhafter an als die soliden Leutchen, die oft mehrBallast als Segel führen. Ein wenig Prahlerei bis zu einem ge-wissen Punkte gleicht dem Firniß, der das Holz glänzender und selbstdauerhafter macht. Wer incognito reist, dessen Name wird von kei-nem Zcituugsblatt genannt, wer sich aber angibt, kommt wenigstensins Wochenblatt, und in Bädern sogar als modischer Kurgast, wenner auch nur einmal gebadet hat. Will jemand seine Eitelkeit zur Er-bauung nützen, so darf er nur seinen goldenen Brillantring mit einerkleinen Vorrichtung zu dem eisernen Stachelringe des Pascal machen,und damit durch einen kleinen Druck sich an das Salomonische: „Allesist eitel," erinnern; denn so jemand sich lastet dünken, er sei etwas,so er doch nichts ist, der betrüget sich selbst, und ein Jeglicher wird seineLast tragen. Indessen in kleineren Oertchcn wie das, wo ich schreibe,bleiben stets die Familien des Beamten und des Thürmcrs diehöchsten.
ES ist Alles eitel,
Außer nur drei Stück' allein:
Hübsche Mädchen, guter Wein,
Und ein voller Beutel;
Hab' ich die, so bin ich froh,
Und sprcch' auch mit Salomo!
ES ist Alles eitel!