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[Dritter Band. - Vierter Band.]
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Hohe Militärehre muß in unsern Zeiten das thun, was in: Alter-thum Vaterlandsliebe that: Codrus, Leonidas, Curtius, Decins thatenAlles für das Vaterland, und nur wenige Neuere kommen Doria gleichzu Genua. Schwerin that Alles für die Militürehre und fiel für siein der Präger Schlacht, und Seidlitz, der einst behauptete, kein Reiterdürfe sich gefangen nehmen lassen, stürzte sich mit dem Pferde hinabin die Spree, als Friedrich auf der Brücke ihm lächelnd sagte: „Hierwäre Er doch mein Gefangener!" So stürzte sich Horatius Coclcsvon der Brücke in die Tiber; der geniale la Tour d'Anvergne fandsich geehrter, der erste Grenadier der Republik zu heißen, als Generalzu werden, und so begeisterten auch die Worte Freiheit und Gleichheitoder Tod! die französischen Heere, aber leider nicht so wie die Römer;der Name Bonaparte und Napoleon trat an die Stelle, wie im sieben-jährigen Kriege der Name Fritze. Kein Wunder, wenn mißverstan-dener Ehrcnpunkt, das Vorurtheil, die Ersten im Staate zn sein, unddie geringste Aeußerung dagegen die Helden in Harnisch bringt. EineNichtuniform mag allenfalls noch sagen: „das war nicht gut!" aberwehe ihr, wenn sie spricht: „das war dumm oder schlecht!" Nationen,wie Individuen suchen die Seifenblasen der Ehre und des Ruhms inder Mündung der Pistole oder Kanone, und hierauf beruht auchSicherheit und Sclbstständigkeit, so lauge das tausendjährige Reich nochnicht gekommen ist.

Lorbeeren kosten Leib und Leben, Blut und Geld, und wärendoch um einige Kreuzer leicht zu haben; aber wo nähmen wir Heldenher, wenn die Lorbeeren nur apothekermäßig angeschlagen würden?Ehrgeiz ohne Geld ist eine Art Krankheit, aber wo nähmen wir dieehrgeizigen Kranken her, die das umsonst thun, was sie vielleicht umviel Geld nicht thun würden? Cäsar wollte lieber der Erste auf einemDorfe sein, als der Zweite in Rom; dies mußte ich einst selbst voneiner belesenen Dame hören, ob wir gleich nicht in Rom waren; undschon mancher Kapuziner starb in Verzweiflung, daß er nicht Guardianwerden konnte. Ohne diese Schwäche würde es in der That schwerfallen, Schulzen und Bürgermeister genug anfzutrcibeu.

lest Hiioääsm, proäirs teno», si non ä»tur ulti-». *

t Da Jene wenig Verdienst ausweisen, I So sollt mit Scham ich von mir weisenFür die Fortuna ihre Gunst verschwendet, j Die Gaben, die sie blind mir spendet,r Wohl ist eü lobenswerth, zu gewisser Höhe zu schreiten.

Wenn uns das Schicksal versagt, noch weiter aufwärts zu steigen.