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[Siebenter Band. - Achter Band.]
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lassen, als man dnrch die Hülle des finstern Ernstes kann, und Men-schen lieben oder meiden gelehrt zum Besten ernster Angelegenheiten.Agathokles war der scherzhafteste Mann in Sicilien, das gerade Gegen-stück von Dionysius, und so lernte er seine Feinde kennen. Scherzehaben schon oft Streitigkeiten gütlich beigelegt, oder den Ausbruchböser Gesinnungen aufgehalten; der Züricher Müller, der dem GrafenRudolph nicht mehr entrinnen konnte, ließ seine Hosen herunter: „Bistdu ein redlicher Ritter," sprach er, „so schonest du meiner, bis ich dieHosen wieder hinauf habe." „Das will ich," sagte Rudolph. „Nundenn, so mag St. Veiten mir die Hosen wieder hinausziehen, ich lassesie hängen;" Rudolph lachte und nahm ihn mit nach seiner Burg.König Georg II. wollte eine bedeutende Stelle vergeben, wider denRath seiner Minister; Lord Chesterfield brachte aber das Dekret, umden Namen einzutragen und zur Unterschrift. „Wem geruhen EureMajestät die Stelle zu geben?" — „Gebt sie dem Teufel!" — „Be-fehlen Eure Majestät, daß die Formel beibehalten werde: Unserm ge-treuen vielgeliebten Vetter?" Georg mußte lachen und gab nach.

Grumbkow am Hofe Friedrich Wilhelms I- machte oft durch seineSpäße der Heftigkeit des Königs eine wohlthätige Diversion; diesererhitzte sich einst schrecklich gegen den K. K. Minister von Seckendorf(der ihn im Grunde gängelte, daher auch Friedrich im siebenjährigenKriege an dem achtzigjährigen Greis unter dem Vorwand verdächtigerKorrespondenz eine nicht rühmliche Rache nahm und ihn nach Magde-burg schleppen ließ) und Grumbkow ließ einen Kreisel unter dieGläser schnurren; der König lachte und versöhnte sich. Und wie diegewandtesten Hoslente, waren nicht selten auch die Kutten. Wie vielvermochte nicht Pater Abraham a Santa Clara am Wiener Hofe?Der Franziskaner-Guardian zu Cleve antwortete auf die Frage Fried-richs: „Ist es wahr, daß die starke Summe, die Sein Kloster ausder Forstkasse bezieht, ein Legat der Herzoge ist für Seelenmessen?"— „Ja, Eure Majestät!" — „Aber wie lange müssen denn meine armenVettern noch im Fegefeuer bleiben?" — „Sobald sie frei werden,werde ich nicht ermangeln, eine eigene Staffelte nach Potsdam zu sen-den." Friedrich wandte sich lachend an sein Gefolge: II n'7 »rion ä tairs avso ost bomms lü, il a süremsut ötucliö ober losckssuitos. *

Die Schauspieler Desefsart und Dngazon forderten sich: jener war

* Mit diesem Menschen ist nichts anzufangen, er hat sicherlich bei den Jesuitenstndlrt.