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der Tod oder Weiber die Spitze. Der redliche, geistvolle, von alle»Täuschungen zurückgekommene Mann, nachsichtig, weil er die Schwächenkennt, frohsinnig, weil ihm nichts mehr wichtig und sein Seelenzustanddie heiterste Ruhe ist, ein solcher Mann ist der Mann pur exeollenoe,die wahre Excellenz, wenn das Wort Sinn hat, und ein solcher Mannist fast immer im Zustande des Epigramms:
Das Knabenalter ist Idylle,
Der Jüngling braust des Herzens FülleIn Oden aus und Dithyramben,
Der Mann schwankt hin und her in Jamben,
Der Greis beklagt in ElegienDer guten Zeiten schnelles Fliehen,
Der Tod macht auf den ganzen KramEin bittres Epigramm!
V.
Das Bonmot und die Brcviloquenz.
Das Bonmot oder Sinnwort, wenn man sich daran gewöhnenwill, wie Franzosen an das gute Wort, oder nicht lieber, da ja auchandere Worte ohne Witz wenigstens Sinn haben sollten: Salzwort,Würz Wort oder am besten wohl Witz Wort sagen wollte, enthältschnelle, sinnreiche Antworten und Sprüche, wie sie Zeit und Umständefordern, Geist gegen Geist, Sprünge mit geflügelter Phantasie übereine ganze Reihe von Ideen hinweg, die der gemeine Kopf nur lang-sam zuzählt, zum Ziele, um die Hauptidee des Gegners zu zermalmen,oder den hochtrabenden Spötter durch einen Zug des Lächerlichen zuentwaffnen. Das ist das Mot der Franzosen xnr exoollenos und dasvietum der Alten. Hier sind die lebhaften Franzosen Meister, schade!
t Man sucht die Lacher auf: ich Pflege sie zu meiden,
Ihr Wiy pflegt boshaft sich nur am Verdienst zu weisen,
Gott hat allein für ThorenBoshaften Witz erkoren.