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wäre der unglückliche Louis nicht stets zwischen dem Gefühl seinerWürde und der Bescheidenheit eines Privatmannes verlegen herumge-schwankt; er besorgte, Unrecht zu handeln und handelte lieber garnicht.Er sagte Malesherbes, der, elender Hofintriguen müde, um seine Ent-lassung bat: »8ire, il sst impossibls 6s lairs Ist Is Visa." — IIlaut 6ono, HUS so guitts aussi uia xlaos? ^ entgegnete der edle Louis,und Malesherbes blieb, der endlich aber doch sich auf sein Landgutzurückzog und als Greis seinen unglücklichen König vertheidigte, derihm bei seiner Entlassung sagte: Hus vous stes boureux! <ius us puis-so m'sn aller aussi! ^ Carl I. von England starb auch unverdientden Henkcrtod aus tiefer Politik des Kolossen Cromwell, war aber dochein großer politischer Sünder, und Louis gegen ihn ein Heiliger, derda starb für die Sünden seiner Vater, um den Zwerg Robcspierre anseine Stelle zu setzen. Seine Worte: tzus m'imxorts, qus mou auto-rits souürs, pourm gns inou xeuxls soit Iroursux ^ sind der Tra-jane, Marc Aurele und Antoninc würdig; Louis war der Allzugute.Ilouum viruni laoils üixsris, msgnum libsuter. ^
Die Lage eines Königs erfordert Selbstvertrauen, Kraft und Ent-schlossenheit, Mißtrauen und Strenge. Gustav Wasa war einer deredelsten Männer, aber zu viel Güte und zu wenig Mißtrauen warenUrsache, daß einige Verschwörungen das Leben eines Helden verbitterten,der nur für das Glück seines Volkes lebte. Man versuche auf demgeringsten Posten und selbst in seinen vier Wänden stets liberal, liebe-voll und gut zu sein, sei es gegen Frau und Kinder, oder nur gegenBediente oder Magd, und man wird nur zu bald finden, daß man,wenn man nicht ein wenig despotisirt, zuletzt von ihnen despotisirtwird, denn Despotismus ist der schwarze Punkt in aller Menschen Herzen.Und man will zunächst mit Regenten rechten ob dieser Erbsünde allerAdamlinge? In der Regel werden Regenten aus einem zu niedrigenStandpunkte betrachtet, das Polk sieht ohnehin nur den Privatmannin ihnen, und ihre lächerlichen Kritiker stehen nur selten so hoch, umdas Ganze zu übersehen; sie stehen da, wie die mich umgebenden Kri-tiker, die dem Kaiser Franz, wären sie seine Tochtermänner geworden.Alles auf der Stelle zurückgegeben, was er verlor, und vielleicht selbstnoch seine Schulden bezahlt hätten, aus reiner sLootio maritalis ° und
* Sire, es ist hier unmöglich, Gutes zu thun. — Ich muß also auch meinen Platzverlassen? — 2 Was seid ihr glücklich! warum kann ich nicht ebenfalls gehen! -- 2 Wasist mir daran gelegen, ob meine Gewalt leidet, wenn nur mein Volk glücklich ist. —^ Man kann ihn wohl einen guten Mann, und würde ihn gern einen großen nennen. —b Eheliche Anhänglichkeit.