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Art. Unter dem Prinz-Regent, dem nie wohler war, als unter seinenRoues, und der die erste Rolle dabei spielte, lachte man nur, als einPolizcicommissär auf die Frage: „Wie viele Hurenhäuser sind ia euremQuartiere?" erwiderte: das Quartier ist groß, den königlicher Palastnur für eins gerechnet, wenigstens dreißig. An Louis XV. Bild-säule las man: Status Statuas; > nach Louis XXI. Flucht lang amEuigang der Tuilerieu ein Zettel: Liaison L lauer, und zur Zeit desDirectoire verkaufte man Fächer, worauf fünf Fackeln mit ter Um-schrift standen: I'Leouomio sxixs, gu'on an äteixna guatro! ? Napo-leon darf wohl im Punkt der Satire mit Tiberius verglichen werden;daher schwieg sie auch, so viel Stoff der große Corse darbet; abernach seinem Sturze brach sie desto mächtiger los.
Sonderbar ist es doch, daß die ernste Geistlichkeit die größtenSatiriker geliefert hat: Rabelais und Beroald, Swift und Sternewaren Geistliche; in Italien waren die feinsten Witzköpfe ohnehinGeistliche, und wir Deutsche könnten diesen nicht minder zwei komischeGenies entgegenstellen, die ihnen vielleicht gleich ständen, hätten sienicht in der Kutte gelebt, den Pfaffen von Kahlenberg und PaterAbraham a Santa Clara, woher vielleicht das unartige Spmchwortrührt: „Je größer Narr, je besser Pfarr." Satire bleibt eine gefähr-liche Geistesgabe; erst hat man seine Noth mit Leutchen, die sich ge-troffen fühlen, wenn man auch nicht einmal an sie gedacht hat; dannkommt das liebe Publikum und Recensenten, und zuletzt gar noch dieRegierung. Aber ich halte es mit Rivarol: l'eoprit msoliaut st Isoosur bau, voilä Ia msillsurs espöss ck'üoiuiues, kaisant uu Epigrammsvontrs uu sot st ckonuaut un sou ä uu pauvrs! ^
* Statue der Statue. — 2 Haus zu vermietheu. — Die Sparsamkeit verlangt, daßman vier auslösche (die Zahl der Direktoren war fünf). — ^ Die beste Art der M nschenist diejenige, welche einen boshaften (keift und ein gutes Herz besitzen, welche ein Epi-gramm gegen einen Thoren machen, und einem Armen einen Thaler geben.