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Lacher auf eine von mir dreimal unterstrichene Stelle seines Briefes(I, 2) aufmerksam Mache: b'atsor, SNIU aatura propsrmior »ä zoooo,l^uara kortasoo äsost, et linguas liberloris, guam nomiunguam sx-peäiat,' die mir zu spät vor Augen kam. Man setzte Erasmus diegar nicht üble Grabschrift:
Lio )aoet ^rrtsmus, qv! quondr^m donus srat Llus;liodsro ^ui soütus, roditur a vormldus. ^
An Erasmus Satiren schließen sich die gar nicht schlechten latei-nischen Satiren an: Inpsü Sntira Llenippoa, Balzac und MenageLpuluin parasitieuui und 6unari Saräi venalkb. Valla und Poggio,Palingenius, Buchanan, Barclay, und die Württembergcr Bebel undFrischlin lachten auch lateinisch. Die k'avLtiW des Poggio erlebtengegen zwanzig Auflagen, und Laurentius Valla entging dem Scheiter-haufen nur durch König Alphons von Neapel, der noch im hohenAlter Latein von ihm lernte. So lange sich Valla bloß mit pedanti-schen Philologen balgte, die nach seinem Tode sagten: „Pluto wirdnun nicht mehr wagen Latein zu sprechen," hatte es nichts zu sagen,aber wie er die Schenkung Constantins angriff und die Hierarchie, dawar's geschehen um seine Ruhe, die er selbst zu Neapel nicht genossenhatte,, wenn er sich nicht dazu verstanden hätte, sich von den Domini-kanern um ihr Kloster hernmpeitschen zu lassen. Valla behauptete so-gar, Pfeile gegen den Messias im Köcher zu führen; man setzte ihmdie Grabschrift:
l'andem Valls. Haest, 8o1!tu3 yui pareers null!.
8i yuasids, yu!d a^at? nnuo quoc^us mordet tiumurn. s
Palingenius, Leibarzt des Herzogs von Este, schrieb seinenAoäiaeus vitas, wo die Sittenverderbniß der Geistlichkeit trefflich dnrch-genommen ist; noch besser aber gelang es dem Schotten Buchanan,dem Geschichtschreiber Schottlands, der freier und gesunder urtheilt alsLivius und Sallust, dessen Epigramm das Salz Martials und dessen Ele-gien die Zartheit Catnlls haben. Er schrieb auf Befehl seines Königs denissranctseanus und die kratres tstsrrimi, deren epischer Ton das Lächer-
l Ich mutz gestehen drtz ich zum Scherz geneigter bin, als es vielleicht geziemt, undeine frechere Sprache bisweilen führe, a'S es dienlich ist.
2 Hier liegt Erasmus begraben, der einst war ein tüchtiges Mäuschen;
Er, der zu nagen gewohnt, wird'jctzt von Würmern benagt.
- Valla liegt endlich in. Grabe, der Niemand zu schonen gewohnt war.
Was er Wohl thun mag? — Noch fetzt beitzt in die Erd' er hinein.