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[Siebenter Band. - Achter Band.]
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Sonett schließt mit dein Worte ovKlions (alberner Mensch), Dem Ver-bum auxillars des italienischen Witzes, der eigentlichen Logllonerlonicht zu gedenken, deren recht eigenes Vaterland Italien zu sein scheint.

Poggio, Valla, Philelphus, Mantuanns, Palingenius wußten nurlateinische Jnvektiven vorzubringen; aber nun erschien Macchiavelli,ein brauchbarer Geschäftsmann und nebenher Schriftsteller, der mirnoch heute lieber ist, als alle andern Italiener. Wer seine freisinni-gen visoorsi sopra lävio * gelesen hat, begreift nicht, wie man hinterseinem kriaoixs 2 den Lobpreiser des Despotismus finden mochte undnoch heute das System eines Cesare Borgia Macchiavellismus nennenmag. Friedrich schrieb seinen gleichberühmtcn Antimacchiavell alsKronprinz, was er hätte unterlassen können, und noch schöner wärees gewesen, als König die Grundsätze praktisch zu widerlegen. Mac-chiavell's treffliche florentinische Geschichte drückte gleich freieGrundsätze aus, und alle seine Schriften sind noch jetzt angenehm zulesen, wie seine eigentlichen Satiren; der goldene Esel und seineNovelle Belfagor, nach welcher dieser Erzteufel des Pluto nach derOberwelt sich verfügen muß, um zu erforschen, warum so viele Sün-der die Schuld auf ihre Weiber schieben; Belfagor kommt unverrich-teter Dinge wieder zurück, aber so unerwartet bald, daß er befragtwird: „Ach, ich hatte mich auf der Oberwelt verheirathet, dahermachte ich, daß ich wieder nach der Hölle kam!" 6 tropxo!

Ariosto's sieben Satiren, im Geiste des Horaz, machen seinemOrlando gewiß keine Schande. Der Ruhm, den Italienern die Sa-tire gegeben zu haben, gebührt eigentlich ihm; sie zeugen von seineredeln Denkart und sind voll geläuterter Lebensweisheit und Ernst,denn er schrieb sie erst am Abend seines Lebens; ich stelle sie nebenCastiglione's Oortegiano, eines der lieblichsten italienischen Bücher.Sehr ernst sind auch die sechs Satiren des berühmten Malers Sal-vator Rosa, und noch überdies wegen der vielen Anspielungen dunkel,während Ariosto sogar nicht ohne Zötlein ist, wie z. B. in der fünf-ten Satire über den Ehestand; und oft, gar oft gedachte ich seinerWorte in der ersten Satire:

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8 e beri tiiessse, ek' kä. veäuto il Awrnoäi Ztslls e a NI6223. votte il sols! ^

t Neben über Livius. — 2 Der Fürst. — ^ Das ist zuviel.

4 Thor, wer dem Fürst zu widersprechen wagt;

Zustimmen muß er, daß an Hellem TageEr Sterne sah, die Sonn' um Mitternacht.