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Für die komische Satire hat wohl Berni das meiste Talent, deraber leider nebst seinen Nachfolgern auf Zoten verfiel; und nach ihmwerden sie von den Italienern auch Lsrnssoa genannt. Tansillo inseinem Vinäeinlators (Winzer) geht weiter, als daß er bloß beim Ver-gleich des Mannes mit dem Winzer und der Frau mit dem Wein-berge stehen bliebe, und sein Gedicht über die Thränen des heiligenPetrus machte es nicht wieder gut; doch brannte er nicht auf demScheiterhaufen, wie Bruno, dessen Lpaooto äslta bsstia trtomtuntsnur bewies, daß die Bestie noch triumphire. Das Buch ist so selten,daß es Graf von Bunan mit 200 Thalern bezahlte — st taut! gos-nitst non SMSIS. * Im 17ten Jahrhundert war Boccalini der be-rühmteste; seine Ragguggli ckikarnssso sind fast in alle Sprachen über-setzt, und seine kistra äst Raragons xolitloo ° (gegen Spanien) kosteteihn das Leben; spanische Soldaten zerschlugen ihm die Glieder mitSandsäcken zu Venedig, und so kostete auch der Oorrisrs svogliato unddie Vuoeinata dem Pallavicino das Leben, dessen Retorten äells xut-tans und Otvormo oslosts ^ sich heute noch lesen lassen. Die Idee istdoch gewiß witzig, daß Jesus mit seiner Braut, der Kirche, nichtsmehr zu schaffen haben will, daher der Vater Petrus auf Kundschaftschickt, der die Sachen noch weit schlimmer findet, als sie der Sohnmachte; die Scheidung geht daher vor sich, Luther, Calvin und nochAndere tragen nun ihre Kirche zur Braut an, Jesus aber machte es,wie Viele auf Erden — er blieb ledig und im Himmel!
Nun folgten die Alamanni, Capilupi, Toni, Menzini, Capo-rali, Frugoni, Curio, Garzoni, Lasca oder Grazzini, Bettinelli, vor-züglich aber Bondi, Rossi, Parini, Gozzi rc.; des letztern Llarüsabtrrarn geißelt die Sitten des I8ten Jahrhunderts, wie Parini inseinen Tagszeiten die Pasticetti oder Petitmaitres geißelt, und voneinigen mailändischen Pastetchen dafür unfigürlich gegeißelt wurde; erist bester als Gozzi und besser als Bondi in seiner Einsts, und seinenOonverssrioni. Wegen grober Nationalvorurtheile, wegen des Mangelsan Philosophie, des ewigen Einerlei und ermüdender nationeller Weit-schweifigkeit muffen diese Italiener den Ausländer anekeln; nur dieGöttersprache erhält sie noch. Ich begreife Bettinelli nicht, der dasagt: „Die Italiener haben keine Satire, denn sie greifen gleich nachdem Dolch;" sie haben satirischen, komischen Witz mehr als alle An-dern Nationen, aber sie machen aus obigen Gründen mit Recht kein
1 Es reut mich nicht, dasselbe um so hohen Preis zu kaufen. — ? Fleckenloser poliit-cher Diamant. — s Rhetorik der H... — Himmlische Scheidung.