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[Siebenter Band. - Achter Band.]
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kehren oder leichtsinnig dahinfahren lassen; Pflegte nicht selbst Friedrichnoch zu fragen: kalt Is xlongson? ' Daher glaube ich jene

Worte von Rabelais so wenig, als daß er Zuletzt noch ein Dominoverlangt habe, um >n äomins - zu sterben. Es ist wohl so unwahr,als der Enlenspiegelstreich, daß er, um kostenfrei von Lyon nach Pariszu reisen, Gift xour Is rot st paar In roino habe blicken lassen, oderdaß er, da seinem kranken Gönner, Cardinal du Bellay, die Aerzteein eröffnendes Absud verordneten, alle Schlüssel des Hauses in einenKessel warf, weil nichts eröffnender sei als Schlüssel, und wollte derKranke die letzte Oeffnung, so könnte man noch einige Kanonen hin-zuthun. Noch weniger läßt sich denken, daß er als Geistlicher, da derCardinal dem Papste die Füße küßte, geglaubt habe, er werde nunden Hintern küssen müssen, und Seine Heiligkeit gebeten habe, sich zu-vor zu waschen, oder gar um Excommunication nachgesucht habe, weiler dann nie anbrennen würde. Hingegen lag es ganz in Rabelais'obscöner Geistesrichtung, wenn er ein treffliches Gemälde, die dreivor Paris frontmachenden Grazien, tadelte: vommsnt? os ooguin äsI>aris SS voit pur äsvant trois Craoos toutes MISS, ot I'aiAuills äs

son oaäran ns margns gas six dsures!" Immer weniger stark, alswenn ein ernster Jurist, Hottomann, gar ein Buch schreiben konnte äs

regno vnlvaium.

Die witzigste Zote oder Posse Rabelais bleibt stets Hans Car-vels Ring, den ihm der Teufel im Traume mit der Versicherungzustellt, so lange solcher am Finger stecke, werde seine Frau nie eineUntreue begehen. Leser, welche diesen Ring näher wollen kennen ler-nen, an dessen Zauber ich selbst Glauben habe, ja, den ich für daseinzig mögliche Vorbeugungsmittelchalte, muß ich auf Rabelais selbst ver-weisen (kantnAimst III. 27); was aber Voltaire davon in einem Briefe anFriedrich schreibt, als ihm dieser einen Ring verehrte, läßt sich anführen:I/annsau äe Offarle Linons et esluiktrnsnt äes 6ons inoins xräeieux,

Lt oelui ä'Hans Oarvel, s'il taut c^ue Hs m'exxÜHUS;

Lst Itz seul, yus g'ainiAsso inleux. *

Molisre, Sterne, Swift, Cervantes, Boileau, Voltaire und vieleNeuere haben Manches von Rabelais zu entlehnen nicht verschmäht

i Ist er untergetaucht? — r Im Herrn. — ^ Wie? dieser Tropf Paris sieht diedrei Grazien ganz nackt vor sich, und doch weist der Zeiger seines Zifferblatts nur auf 6 Uhr!^ Der Ring Karl's des Großen und der der AngelikaWaren weniger kostbar, als dieser da;

Nur den von Hans Carvel, soll ich es gestehen,

Möcht ich noch lieber am Finger mir sehen.