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[Siebenter Band. - Achter Band.]
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heimlich alle Anstalten, fortzugehen, der Alte leistete ihm öffentlichallen Vorschub, und so stellte er sich endlich, da der Vater stets schwieg,krank und blieb. Die Weiber bekamen die meisten Seitenhiebe, undfielen sie über ihn her, so zog er seinen Stich auf das rechte Ohr, daer am linken ohnehin taub war, und ging ruhig und langsam nachdem Comptoir.

In satirischen Schriften ist die Ironie ziemlich veraltet, und nichtmit Unrecht; man wird des Zwanges, immer das Gegentheil anneh-men zu müssen, bald müde, oder es wird die Figur der Rede wohlgar in eigentlicher Bedeutung genommen, wie lange der Fall war mitMacchiavelli's kriuoips, ^ diesem trefflichen Vorläufer des Montes-quieu , dem es aber mit seiner Vertheidigung des Negerhandels nichtbesser ging. Balzac und Voltaire und unser Liscov gefallen nichtmehr, weil ihre Ironie mißfällt. Was noch am besten gefallen möchte,ist das sehr alte Buch voäslciuäi krobiamis, der sich am besten inder verbesserten deutschen Uebersetzuug lesen läßt, und nicht zu verach-ten sind die beiden neuern Werkchen: Schwarz unvernünftige Po-lizei, und Salzmanns Krebsbüchlein.

Persiflage oder auch Mystifikation ist der Spott überDinge, die Jemand gesagt hat oder gesagt haben soll, denen man einelächerliche Wendung gibt, und das Erbtheil der Nation, die ihrenWerth nicht in sich selbst, sondern in das Urtheil Anderer zu setzenscheint, und wegen ihres Witzes stets bewundert sein will — das Erb-theil der Franzosen. Persiflage wendet das, was Parodie und Tra-vestie mit Gedichten thun, auf Personen an ohne Gemüthlichkeit undHerz, erlaubt sich gerne Anspielungen oder spricht von Abwesenden,indem sie Gegenwärtige meint, ein Produkt der feinern Welt, dieweder Charakter noch Vertrauen genug hat, um zu scherzen. Jenerreiche Bankier behauptete unter Witzköpfen, daß jene Gabe wenigHerz verrathe und die Quelle vieler geselliger Uebel, ja selbst der poli-tischen Gebrechen Frankreichs sei, und eine Stimme rief: Aou-

stonr, s'it sst ainsi, ponrqnot ns sanvsr-vons pas la ollose xn-bligus? ^

Franzosen haben, gleich den Griechen, die Spottkunst am meistenausgebildet, verachten aber darum, wie ihr Sprüchwort sagt, nichtAlles, worüber sie spotten: ihre Persiflage, wofür wir zu unserer Ehrekein Wort haben, macht sie Vielen gehässig; aber schön ist es doch

i M. Fürsten. — ? Oh, mein Herr, wenn dem so ist, weßhatb retten denn Sie denStaat nicht?