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[Siebenter Band. - Achter Band.]
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erinnerte einen Reisenden, der zu lange blieb: „Don Quixote sahWirthshäuser für Schlösser an, Sie scheinen sich im umgekehrten Fallezn befinden?" der daher auch Voltaires Affengeficht mit täuschenderWahrheit vor der Thüre in den Schnee pißte.

Wie oft wird nicht dem Spott die Delikatesse der Sprache aufge-opfert; Voltaire blieb stets derselben Meister, indem er nicht geradezusagt, was ein Ding ist, sondern was es nicht ist; er sagt von Pom-pignan und seinen Werken: Oa Isnr kait bisn äs I'üounsur su lsskaisant ssrvir ä euvelopxer äu tabao, zo ooiinam ä'autres, gui lesont siuplo^äs ä nn N8SAS, gui u'sst xas oslui äa asr. ^ Sein nütz-lichstes Werk war das viotiounairs xüilosoxüigas, der Hähern WeltHandbuch, wie jetzt das Conversationslexikon; wie oberflächlich ist aberAlles für den deutschen Philosophen, wie erbärmlich z. B. verglichenmit dem Haudbuche Krugs! Man lese seinen boinme L guarautssens, eine treffliche Satire auf die Widersiuuigkeiten der Physiokraten;aber die Gründe, warum sie irrten, blieben in der Feder, wie beimItaliener Galiani auch. Theologie oder eigentliche Antitheologie wardas Steckenpferd seines Witzes, und da jene gealtert ist, so muß auchsein Witz altern und die Lectüre von hundert Bänden langweiligmachen, wenn man sie nicht um der Sprache willen liest.

Voltaire hatte seinen natürlichen Hang durch Uebung verstärkt,und nie unterdrückten melancholische Gefühle die Heiterkeit seines Witz-kopfes; seine äußere Lage war beneidenswerth: war es nicht schon dieStudirstnbe zu Ferncy? Sein Witz war ansteckend, man mußte mitihm lachen; selbst der ernste Haller, an gründlichen Kenntnissen undTiefsinn hoch über Voltaire stehend, aber viel zu gravitätisch, finsterund gelehrt, der, wie viele deutsche Gelehrte, vielleicht Witz und Launeunter seiner Würde hielt, wurde zu Lausanne im Hause des Spöttersund vom Weine so witzig als Voltaire, und führte beim Heimgangaus der Zaire die Worte an: äüulais on Il'a vu euoore äoiiusr Nilrsnäsr-vons pour ss kairs bnxtissr I ^

Europa hat Voltaire verfolgt und verabscheut, aber auch bewun-dert und gleichsam angebetet, Friedrich und Katharina an der Spitze,ob er gleich beiden mit seinen Salomon und Ssmiraniis äu bloeä einecht hebräisch linkisches Compliment machte; ich las wieder in späterenJahren seine Corrcspondenz mit ihnen, und der Abgott Europa's, der

i Man erweist ihnen viel Ehre, wenn man sich ihrer bedient, Tabak einzuwickeln;ich kenne Einige, die sie zn einem andern Gebrauch, womit die Nase nichts zu thun hat,verwandt haben. — ' Noch nie hat man ein Rendez-vous geben sehen, um sich taufen zulassen.