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[Siebenter Band. - Achter Band.]
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nur der Gesichtspunkt dieser Nasen, optisch gesprochen, über anderearme Sünder hinwegginge. Weiterhin, wo es nur Adel und Leib-eigene gibt, gibt es auch nur Nasen und Rüssel. Ich wollte vieldarum geben, wenn nicht so viele herrliche Antiken der Nasen beraubtwären, und hundert vornehme neuere Nasen dürften dafür auf dieNase fallen; es wäre weniger daran gelegen.

Der Spötter rümpft die Nase über Alles, ehe er sie noch rechtschneuzen gelernt hat, obgleich beim Spottgeist eine gute Nase sehrwesentlich ist, und wer zu viel schneuzt, der blutet endlich. DieUasituli erfahren oft, was uasiüsatio l sagen will, und Naschen sindkeine Nasen, so wenig als der Schiffsschnabel, der Griff am Pflug,die Handhabe des Hobels, die kleine Erhöhung an den Ziegeln oderin der Fährte des Hirsches Nasen sind, ob sie gleich Nasen genanntwerden, sondern wie die Nasen der Thiere bloße Nasenlöcher, und ichwundere mich nicht, daß der heilige Cyrillus fast von Waldbrüdernwäre gesteinigt worden, weil er behauptete, daß Gott keine Nase habe!Hienieden ist die Elephantennase die längste, kräftigste und feinste allerNasen, vor der ich zu Paris Respekt bekommen habe, als sie michwaschnaß machte; dann kommen Hunde und Jesuiten. Wer eine guteNase hat, trifft stets den rechten Weg, denn im Grunde weiß Keinerrecht, wohin er geht, und wo er endlich halten muß; wer solche nichthat, fällt leicht in den Koth, hat jedoch den Trost, daß ihn Anderenicht hineingeführt haben. Es ist gut, daß Diejenigen, welche an derNase herumgeführt werden, dadurch nicht längere Nasen erhalten, wieKinder, denen schon manche Wärterin eine längere, jedoch unschuldigeNase gemacht hat, sonst würden gar viele Männer und viele Großelange Nasen haben, dlon omnibus äatum sst lrabors uasum, d. h.eine Nase ist nicht wie die andere.

Meine lieben Juristen, die beinahe alle Glieder unseres Leibesmit ihrem äs so gnoä justnm sst beehrt haben, haben als echtevorpoin lluris nicht ermangelt, an die Nase zu greifen. Myliusschrieb ein Nasenrecht, und beweist, daß Verlobte sich wieder trennendürfen, wenn die Nase verloren geht, keineswegs aber wegen einerRotznase, Tabaksnase, Weinnase (usr äs dsttsravs) oder juristischenPlumpnase; keineswegs aber Mann und Frau, so mißlich es auchmit den Nasen aussehen möge. Er untersucht auch die Fragen: obVerlust der Nase zu Lehen-, Priester- und Richtersdiensten unfähig

i Tie spöttisch die Nase rümpfen. — Nasen andrehen.