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Mann Moliäre auch gewesen ist. Es war ein Glück, daß er in Car-lino und Lully Freunde fand; Lully, der stets heiter war, und indieser Jovialität einst selbst dem König, der ihm sagen ließ, daß ermüde sei, länger zu warten, znrncksagen ließ: rot est lo maltrs;

il psat attouärs taut, ga'il lui xlmra; ^ und selbst auf seinem Tod-tenbette, wohin ihn eine durch das Taktschlagen sich gemachte und ver-nachlässigte Wunde brachte, sagte er seiner Frau, die einem Freundeden Vorwarf machte, daß er ihren Mann noch zuletzt berauscht habe:„Ja, ja, er war der Letzte, und wenn ich wieder aufkomme, soll erder Erste sein, mit dem ich mich wieder benebeln werde."

Molieres erstes, aber vielleicht schlechtestes Stück ist sein Iltourcki,der 1653 zu Lyon erschien, dann folgte: Ho ääplt amoarsux, wo ganzaus der Natur die Händel und die Wiedcrversöhnung der Liebendengenommen sind, wie das komische Raisonnement des 6ros Lono überWeiber rc., wohl ein Gemälde seines eigenen häuslichen Zustandes:

Mvut 1s moväs eannalt lsurs iiaxsi'fsslions.

6s n'sst st lm'wälserslion;

I.eur espril est inssliant st Isur »w.s WklAils;

II West i'lsn äs plus s-iivls st äs plus imdseils,

lileu äs plus ioüäsls, st inalArs taut eels.,

l>»ns ls mvuäs vu kalt taut pour sss Äiiiiusux !s. ^

Die kröoleusos rickieulss b lachten die Originale, die falschen beiesxrit affektirendcn Schönen hinweg, und ein Greis rief aus dem Par-terre unwillkürlich: Ooursge, Möllers, voilä In bonus eomätlle. Aufsie folgten die Lools ckos marls st äss kemmss, die seinen Ruhm fest-gründen mußten, wenn er auch sonst nichts geschrieben hätte, lllestdoboux ^ machten gleiches Glück, und Ludwig selbst soll die Jäger-scene und die Jagdausdrücke an die Hand gegeben und ihm einengroßen Jagdfreund gezeigt haben: „Da ist ein Original, das mußtdu kopiren;" Moliäre machte sich mit dem Original bekannter und invierundzwanzig Stunden war die Scene des Jägers eingeschaltet.

Mvliäres Meisterstück bleibt sein Nisantüroxo, mehr Kabinets-stück, als für die Bühne und den Haufen, und noch größern Werth

t Der König ist unumschränkter Herr, er kann so lange warten, wie es ihm gefällt,r Die ganze Welt kennt ihre UnvollkommenheitWie sie so nbcripannt, zum Schwatzen stets bereit,

Wie boshaft ibr Gemüth, wie ihre Seel' so schwach.

Wie ihr Verstand gering, wie ihr Gespräch so flach;

Nichts Nngetreurer's gidt's, und trotz den Fehlern allenThut diesen Thieren doch man Alles zu Gefallen,v Die lächerlich gezierten Damen. — 4 Muth, Moliöre, das ist gute Komodie. —Männer- und Frauenjchule. — Die Verdrießlichen.