hat vielleicht sein L-varo.' Von Plautus nahm er die Anrede an dieZuschauer: „Ist mein Dieb nicht unter euch? Ihr lacht?" Aber wietief steht Plautus unter ihm! Molibres Geiziger sagt nie: 6s von»äonns Is bau gour, sondern gv rons preis; ^ auf alle gegründete Ein-würfe seiner Tochter gegen den jungen Mann, der sie nehmen willohne Aussteuer, ist sein ewiger Gegengrund: Mais saus clots? undnur zum Sohn, den er zu enterben droht, sagt er: 60 vous äounsINS maisäiotion, und dieser erwidert: 6e n'üi gus kairs <te VV8 (lons. °Der ^vars gefiel aller Welt, nur nicht Jean Jacques, weil das väter-liche Ansehen zu sehr dadurch herabgewürdigt werde. In der Ver-zweiflung rief der Schmntzkerl, als sein im Garten vergrabener Schatzfort war: 6s terai psmtrs tont Is moruts, st sül ns ss retronvs, isins xeuärai moi-msms I ^
Das größte Glück machte Tartusfe, und daher war auch der Lärmfrommer Seelen, die sich vor der gottlosen Welt anklagen:
D'avolr xr!s uns xues, en fuisLut Irr. prisrs,
Lt äs 1'avoir tuss avee trop äs eolsre, ^
im Verborgenen ihres Kämmerleins aber bekennen:
I/amour, ^ui nous attaelis sux dsflutes äteruelles,
^'stouCs pas eu nous l'uvaour äes tsmxorelles ^ —
ganz wüthend. Das Verbot des Parlamentspräsidenten, das Molisreselbst dem Publikum mittheilte mit den Worten: Monsieur Is krssi-äent ns vsut xas gu'on Is zous — ^ schadete ihm weit weniger, alsder Haß heuchlerischer Pfaffen, die seitdem mit Recht Tartuffes hießen,und doch hatte er nur die unbedeutenderen Saiten ihrer Heuchelei undUnsittlichkeit berührt und nicht daran gedacht, die starken Baßsaiten,die Verfinsterung der Köpfe und die heillosen Manöver, damit derStaat unter der Kirche stehe rc., brummen zu lassen. Moliöre soll,gerade mit diesem Stück beschäftigt, an einer Tafel gespeist haben,wo auch der päpstliche Nuntius speiste, der über eine Trüffelpasteteentzückt ausrief: raitutoli! Isrtntoli! und so soll Molibre seinem
t Menschenfeind. — Geiziger. — 2 Ich gebe Euch guten Tag — ich leibe Euch gutenTag. — 2 Aber ohne Mitgift. — Ich gebe Dir meinen Fluch. — Ich weiß nichts mitIhren Gaben anzufangen. — * Ich will alle Welt hängen lassen, und findet er sich nichtwieder, so hänge ich mich selbst.
b Beim Beten hatt' ich einen Floh ergriffen.
Und dann mit zu viel Zorn ihn todt gekniffen.
2 Die Liebe, die so heiß in uns für jene ew'ge Schönheit glüht,
Erstickt in uns die Liebe nicht, die uns zu ird'schen Schönen zieht.
* Der Herr Präsident will nicht, daß man ihn spiele.