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nach seinem Denkmal um; über dem Streit darüber bekam er — garkeines.
Fieldings Romane, die nicht alle von gleichem Werth sind, be-zeichnen die Lebensepochen ihres Verfassers: der Jonathan Wild denMuthwillen ungezügelter Jugend, der Joseph Andrews die Entwick-lung seines Genies, und Tom Jones den gereiften Mann, das Meister-stück seines Genies und vollendeter Erfahrungen. In diesem Minia-turgemälde des wirklichen und häuslichen Lebens lebt und webt Alles,Witz und Laune allerwärts, und allerwärts stößt mau auch in Eng-land auf eine alte Bekanntschaft von Tom Jones, wie in Holland aufTeniers und Ostades. In seiner Amalie sinkt er bereits in Alter-und Körperschwäche, und ich ziehe seine lourns^ krom tl,is bortet totüo noxt i noch vor. In seinem Andrews wollte er die wirklich über-schätzte Pamela Richardsons lächerlich machen, und in der That, seinPastor Adams interessirt auch noch heute mehr als die gute Pamela,die so gut als vergessen scheint in England, und in Deutschland habenmir selbst zwei schöne Leserinnen meine jugendliche Pamela zurückge-schickt mit Protest.
Aber Tom Jones — Tom Jones wäre der erste Roman, wennder Verfasser nur ein bischen mehr für seine Sophie einzunehmengewußt, wenn er da, wo wir nur ihn hören, sich ein klein wenig kürzerzu fassen verstanden, und — Cervantes uns keinen Don Quixote ge-geben hätte. Fielding schrieb sein Meisterwerk in der dürftigsten Lageund war seelenfroh, für die Handschrift fünfundzwanzig Pfund einzu-streichen, als Thompson solche zu Gesichte bekam und ihm, gegen denContract, zweihundert Pfund vom Verleger Millar verschaffte, demdas Werk so viel ertrug, daß er nach und nach Fielding gegen zwei-tausend fünfhundert Pfund vorstreckte und bet dessen Tod alle Ver-schreibungen vernichtete. Wo sind solche rares avss ^ in Deutschland?karäon, an oontrairs!» aber wenn wir sie auch hätten, wo sind unsereFieldings? Wenn ich ein Fielding wäre, wollte ich die Korrespon-denz mit einem Verleger vorlegen, deren sich der schmutzigste Schacher-jude zu schämen hätte.
Fielding war ein Liebling Garriks, und ein so vollkommener Cy-niker, daß er einst bei dem Mahle, das er mehreren Freunden gab,aus einem Nachtstuhl saß; Hogarth zeichnete den Cyniker aus dem Ge-dächtniß, da man nach seinem Tode gern sein Bild vor der neuen
l Reise von dieser Welt in die andere,schuldignng, im Gegentheil.
2 Seltene Bügel. — b Ich bitte »m Ent-