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hat, aber ein leises Erdbeben und Paris rollt hinab in sein selbstge-machtes Grab!

Voltaire entblödete sich nicht zu Berlin, als die Preußischen Gar-disten die römischen Legionen nicht recht nach seinem Sinne vorstellten,in der Mitte deutscher Prinzessinnen zu rufen: l?... z'si äswniräsäss Vorn nies st Oll wo douns des ^.Ilswauds! * und vom Marschallvon Sachsen zu singen:

Lt es Lsr 8axoir <^us I'on oroit vä parm! nous!*

Wie hätte ich es einem französischen Haushofmeister in Deutschlandverargen wollen, wenn er, so oft er mir schmeicheln wollte, beizusetzenpflegte: oar so vous roAardo, Llonsionr, xresHuo oowwo §rar>;nis? ^Der Franzose lernt selten eine andere Sprache, denn bisher warman gewohnt, sich eine Ehre daraus zu machen, mit ihm allerwärtsin seiner Sprache zu sprechen, und so hält er es für unmöglich, daßman ihn nicht überall verstehe. Bei Antworten auf seine Fragen:Wem gehört dieses schöne Haus? dieser schöne Garten? diese schöneEquipage? diese schöne Frau? „Versteh nit," und bei der ewigenWiederholung dieses Versteh nit, selbst auf die letzte Frage: „Werda so feierlich begraben werde?" ruft der Franzose aus: „ArmerVerstehnit, der Tod muß dir schwer geworden sein!" Ein Emigrantsagte: „Zwölf Jahre lebe ich jetzt unter den dummen Deutschen unddoch versteht mich noch keiner!" Josephs Antwort an den GesandtenBreteuil, der bei Aufhebung des französischen Theaters zu Wienjammerte, daß er nun kein Vergnügen mehr habe, muß ihm unbekanntgeblieben sein: „Machen Sie es, wie mein Gesandter zu Paris; dieserlernte Französisch." Wir Deutsche hatten alle Zeit, uns in der be-liebten Universalsprache der Europäer zu vervollkommnen; nur inunsern kleinen 46 Städten ging es schwerer. Der Bürgermeister, dermit einigen seiner Kollegen etwas später aus dem Rathskeller nachHanse ging, erwiderte auf eiu tzui vivs! — lle, wie ein König Spa-niens; folglich darf man es einer Waschfrau gar nicht verargen, wennsie auf das Hui vivs? erwiderte: Ua vaolio! ^

Aber lassen wir eine Nation, von der Friedrich sagte: „Wenn ich

1 Ich habe Männer verlangt nnd man gibt mir Deutsche.

2 Und dieser stolze Sachsenheld, den man für unter uns geborenFast anseh'n kann.

s Denn ich betrachte Sie, mein Herr, beinahe als einen Franzosen. — ^ Wer da?— Ich. — Der König oder die Königin von Spanien unterschreibt mit der Formel: Jcü,der König oder die Königin. — Wer da? — Die Kuh (dem Laut nach das deutsche WortWäsche, schwäbisch: Wasch).