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durch Witz uud Lebhaftigkeit mir einigermaßen mit ihnen sympathi-siren könnten, was könnten wir nicht mit ihnen ausrichten? Man er-reichte seinen Zweck durch ein Witzwort, wo der deutsche Bruder inUniform ein „Fünfundzwanzig" wenigstens hätte sprechen müssen,wenn er sie auch nicht hätte reichen lassen. Will man die Franzosenrecht lieb gewinnen, so gehe man nur 14 Tage von Paris nachLondon.
Ich gebe zu, daß man in der Jugend den französischen Sittengeneigter ist (flache Wcltliuge ohnehin, denn sie bleiben noch in grauenHaaren in gewissen Hinsichten Kinder), im Alter aber mehr den eng-lischen, und daß ich jetzt vielleicht anders urtheile, wo ich noch zu er-leben hoffe, daß wir bloß von deutschen Sitten ausgehen sollen. Aberrichtig ist doch, daß der Franzose zu Hause gerade am liebenswürdig-sten ist, der umgekehrte Franzose, der Britte aber kaum im Auslandeerträglich. Mich hat so gut als viele Andere, die eine gewisse Vor-liebe oder Schwäche für die Nation haben, ihr Undank gegen dieGroßmuth der Alliirten empört; sie, die 1814 am Rande des Ab-grunds standen, beim Einzüge der Verbündeten in Paris riefen: VlvsI'ennkmü* und nichts, durchaus nichts hätten machen können, wennman ihr Land, wo nicht getheilt, so doch von allen erpreßten Millio-nen, von allen eroberten Kunstschätzen entblößt, und zum Schadener-satz wenigstens Elsaß und Lothringen genommen hätte, sie verlangtenden Rhein zur Grenze und fabelten von politischer Uebermacht undalten Siegen, mehr eitel als stolz; sie gefielen sich aus lauter natio-neller Windbeutelei und Großthuerei, als der Mann, der ihr undder Welt Unglück machte, als Geächteter und Meineidiger vor ganzEuropa wieder an ihrer Spitze stand als Kaiser. Von den Bour-Lons, die ihnen Ruhe und dauernden Frieden brachten, sagten sie:„Sie hätten während des Exils weder etwas gelernt, noch etwas ver-gessen," und wollten durchaus das englische Sprüchwort rechtfertigen:Ik it plsases dock, a man ina^ bits otk bis o«n ooss!^
Aber Frankreich bleibt stets das Land des Lebensgenusses, nachdem mein Auge, so lange es sieht, sehnsuchtsvoll blicken wird, wieMarie, Franz II. Wittwe, als sie nach Schottland zurückschifftc. Ichkenne kein Land, wo der Fremdling, wenn er die Sprache sprichtund sich zu benehmen weiß, so gut aufgenommen ist und so ange-nehm lebt, und spreche weniger von der Hauptstadt, als von den Pro-
' Es lebe der Feind! — ^Wenn es Gott gefällt, so kann ein Mensch seine eigeneNase abbeißen.