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[Neunter Band. - Zehnter Band.]
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die Hintern Schenkel der Frösche, der Italiener verschlingt den ganzenFrosch.

Mäßigkeit ist übrigens eine wahre Nationaltugend des Italieners,und jeder Deutsche hätte seine italienische Reise bezahlt, wenn er dieseTugend mit nach Hause brächte. l?iuooolüo o paus mi basta! ^ sagen sie;vielen genügen bloße Kastanien statt des Brodes, wie dem Araber derWüste eine Hand voll Mehl aus der Salepwurzel. Der Italiener schwelgtnur da, wo Phantasie und Geist am Siunengenusse Theil nehmen,und lebt oft bloß von Chokolade. Sie stehen frühe auf und legensich spät nieder, ohne daß die Kraft ihres Geistes darunter litte.Heiter nimmt der Italiener sein Saitenspiel zur Hand, scherzt -mitdem Nachbar, und sein Witz oder die bonsäotta maimis, ^ hängt demVorübergehenden etwas auf. Er ist im Grunde gutmüthig unddienstfertig, nur dem Anblick des baaren Geldes kann er nicht wider-stehen und überlistet um einen Lajoooo, stets sein galant'uomo " wieder-holend, je weniger er es selbst zu sein fühlt. Die Lombarden sindwohl die gutmüthigsten und aufrichtigsten, durch deutsche Sitten unddeutsche Herrschaft; aber auch jenseits der Appenninen wohnen darumnoch keineswegs lauter Dantische Teufel in Miltons Paradiese.

Der Italiener ist so verliebt in Bouffouerien, daß er der Bouffonevon ganz Europa geworden ist. Der eigentliche Heilige des Neapoli-taners ist nicht S. Gennaro, sondern Policinello, der stets Freudeverbreitet, wo er nur seine lange Nase sehen läßt; und sein lebendigesGeberdenspiel hebt noch seine natürliche Lustigkeit. Der Carneval, denGoethe geschildert hat, ist ganz dem Gott des Lachens und dem valoockosiporo in looo * geweiht. Ihre Liebhaberei an Maskeraden nebendem aufgeblasenen Ballonspiel, und ihrem komischen Römerstolze Paßtvollkommen zu der Maske ihres Charakters, ihrer Verschlossenheit.

Alles ist bei dem Italiener Superlativ. So wie sie Abkömmlingeder Römer und ihre Päpste Statthalter Gottes sind, so ist in Romalles Llonsignors, daß sie selbst sagen: II Eatto cksl ?sxa si äiosLlonoignoro. ° Der Lignors icorestiors wird zum Illustrissiino, zurLoosIIsima, und zum MIorcko, ° sobald er Geld zeigt. Lorvitors und?aärons ist ihnen nicht genug, sie machen sich zum Svluavo.' JenemReisenden, der im Arsenal zu Venedig rief: Welche Menge Bomben!sagte der Cicerone per ssrvirla,^ i,„d stuxr Calabrcsische Edelmann,

i Fenchel und Brod ist mir genug. — 2 Gesegnete Bosheit. — 2 Heller. — FeinerHerr. — 4 Süß ist Thorheit am rechten Ort. — s Der Kater des Papstes heißt gnädi-ger Herr. — 6 Der Herr Fremde. — Erlauchtester. — Excellenz. — Mylord. — ? Sklave.— 2 Ihnen zu dienen.