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Bauern und Taglöhnern. Es gibt jetzt Neger, die so civilisirt sind,daß sie lügen, stehlen, faulenzen, Eide und Ehre brechen trotz einemEuropäer.
Es war ein bischen unphilosophisch vom Philosophen Meiners,die Menschen in schöne, nämlich weiße, und in häßliche (alle übrigenRa?eu) abzutheilen, so unrichtig, als wenn man einen Antinous voncararischem Marmor für schöner erklären wollte als denselben, wenner von Bronze ist; aber noch unphilosophischcr und lächerlicher ist es,wenn dieser Philosoph und andere Stubensitzer gelehrten Angedenkensden armen Schwarzen alle Geistesanlagen und alle Fähigkeiten zurTugend und alles Erreichen der hohen Stufe absprechen, auf der dieedlen Celten oder Weißen stehen, ä In Heymeran Flamming — sie, dievielleicht kaum einen oder zwei Neger gesehen, und eigentlich gar keinenbeobachtet hatten. Nur der sonderbare Widerspruch des Mönches deLas Casas, der 1517 bei Carl V. mit dem ganzen Enthusiasmus derMenschenliebe die Freiheit der Amerikaner betrieb, und mit der Ge-fühllosigkeit eines Tyrannen die Sklaverei der Neger anrathen konnte,nur dieser sonderbare Widerspruch war allenfalls noch lächerlicher undauf jeden Fall trauriger.
Man lese Grcgoire's Schrift: Ueber die Literatur der Neger(Tübingen 1809, 8.) und achte sie einstweilen; und was wird erst ge-schehen, wenn Neger schreiben und drucken werden? Offenbar rührenihre meisten Laster von der Sklaverei, schlechter Nahrung und harterBehandlung her, wie Kinderabtreiben und Selbstmord durch Gift.Es gibt Negerstämme so klug als Europäer, und Stämme wiederdümmer als Kalmüken; die Creolneger gelten für die klügsten, ver-schlagensten und einschmeichelndsten, da sie mit den Kindern der Weißenvermischt aufwachsen. Indessen nähert sich der Schädel des Negersam meisten dem des Affen, und Dr. Gall fand die Organe des Hoch-muths und der Eitelkeit ganz besonders ausgezeichnet an Ncgerschädcln.
Schon Herodot redet von Sklaven, welche die Aethiopicr den Kö-nigen Aegyptens als Tribut brachten. Karthager handelten schon mitSchwarzen nach Griechenland und Rom, und mahomedanische Arabertrieben lange vor Ankunft der Portugiesen Negerhandel, aber mitLas Casas Vorschlag wurde er erst recht ins Große getrieben. Es scheint,die vielen Völkerstämme Afrika's lebten vor Jahren in ewigen Kriegen,und Kriegsgefangene waren von jeher Sklaven, die gctödtet werden,wenn man sie nicht verkaufen kann, und so wäre der scheußliche Sklaven-handel sogar ein Mittel, Tausenden das Leben zu retten. Wenn nur