beneidenswerthesten, reichsten Maße. Gesundheit ist die wahre Einheit,die erst den Nullen des Lebens Werth gibt, daher die einfachen Altenall' ihre Briefe stets mit und Vals > endeten, ja sogar für er-laubt hielten, das Leben willkürlich zu enden, das ohne Gesundheitwar. Nur Kirchenvater konnten einen kränklichen Zustand für geschick-ter zum heiligen Leben halten, der indessen manche Tugend in derThat erleichtert, daher auch Kränkliche oft länger leben als Kern-gesunde. Epikurs ist Existenz ohne Schmerz oder negative Wol-lust, und ich setze solche schon darein, wenn man nie einen Arzt nöthighatte, wofür ich den Göttern danke.
Nsus sann in oorxoro sauo 2 jsj das größte Erdenglück, welchesdurch richtiges Anfüllen und richtiges, nur nicht zu häufiges Aus-leeren am besten befördert wird. Armstrongs Lehrgedicht: „die Kunst,immer gesund zu sein," ist die schönste Poesie, weit schöner als dieMessiade, und Hufelands Kunst, das Leben zu verlängern, ist die besteProsa; wird mau aber doch krank, so ist die Maxime: volor graviobrsvis, lonZus Isvis, b mehr als alle Maximen Kants, sowie dieMaxime der Platten: „Lat de achter Post oben stan, un den Doctorsyner Wege gan." Selbst der Hanswurst verdient gehört zu werden,der seinem kranken Kameraden auf die Frage: „Was soll ich nehmen?"erwidert: „dich in Acht."
Freude, Mäßigkeit und Ruh'
Schließt dem Arzt die Thüre zu.
> Bleibe gesund. — 2 Ein gesunder Geist in gesundem Körper. — l> Ein schwererSchmerz ist kurz, ein langer leicht.