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[Elfter Band. - Zwölfter Band.]
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und Ausgang hat, dort aber keinen, immer nur neue Episoden. DerTempel der Philosophie gleicht dem Thurme Babels, doch können wiruns mit unsern Fortschritten trösten, wenn wir bloß Walchs philoso-phisches Lexikon von 1775 vergleichen wollen mit Krugs Handbuch 1826.

Einstweilen, bis den Bau der WeltPhilosophie Zusammenhalt,

Erhält sie das GetriebeDurch Hunger und durch Liebe.

V.

Die Mathematiker und Physiker.

Mathematiker und Physiker — die Vorzeit konnte sich keinen Phi-losophen denken ohne physikalische und mathematische Kenntnisse, undvon ihrer Trennung rührt offenbar die Bodenlosigkeit und Salbadereineuerer Philosophen her; hieß das vorzugsweise Wissens-

würdige. Pythagoras opferte bei Erfindung seines berühmten Lehr-satzes eine Hekatombe, und daher zittern alle Ochsen vor Sätzen undRechnungen der Mathematik. Oken sagt: „Das Grundgesetz der Ma-thematik und die höchste mathematische Idee ist das Zero—v!" Dannfolgt in meinen Augen das Decimalsystem, das ja schon auf Sinaivon Moses in zwei steinernen Tafeln geschrieben wurde; und Gottund die Natur, Ursache und Wirkung, und das Forschen unserer Ver-nunft ist die wahre Theologie. Plato verweigerte den Eingang in denTempel der Wissenschaften jedem «^em^er^xä;; e aber was bekümmer-ten sich unsere Philosophen um Mathematik, während doch MeisterKant solche innigst mit seinen übrigen Studien zu verbinden wußteund unser guter alter Wolf noch mehr; seine ungemein deutliche Ma-

1 Glücklich, wer es vermochte, der Dinge Grund zu durchschauen!

Wer vermochte dies je?

2 Einer, der die Geometrie nicht versteht.