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nur gute Menschen sind; ehrsame und bescheidene Bürger, fleißige, ge-radsinnige Landleute gewähren Gelehrten, die sich zu benehmen wissen,oft angenehmere Unterhaltung als Herren Collcgen, und Wissenschaft-ler ohne Menschenthum gehören unter die unerträglichsten Geschöpfe. *Napoleon tröstete sich nach der Entthronung: „Ich bin glücklicher alsmeine Brüder, ich werde zu Elba schreiben." Hätte er seine Memoireswirklich geschrieben, so würden wir solche wohl mit derselben Kritiklesen müssen, als die Memoires seiner Anhänger zu St. Helena, undvielleicht das Heldengedicht dcS Bruders Lncian „Ollarlss Is Ua§ns«daneben halten. Napoleon verlangte beim Abzüge seine Bibliothekund erhielt sie, aber er verlangte auch zweihundert Kanonen und eineFregatte, was man ihm natürlich verweigerte, und ein Jahr späterzeigte sich's, daß der Mann sich auch zu Elba mehr mit Cäsars lor-insntis als (lowinentarüs l beschäftigt hatte. Bourienne hat uns einVerzeichniß seiner Feldbibliothek gegeben, und wir wissen sein Wort:Un xsu äs Latin st äs matüLmatigus, oola knlkit, ? nicht viel besserals die Ansichten Ludwigs XI., der von seinem Kronprinzen kein wei-teres Latein verlangte, als die fünf Worte: Hui nesoit äissiwulars,nssoit rsAnsrs. b Napoleon gehörte unter die Wissenschaftler ohneMenschenthum so gut als Abbs Dessontaines, der sich bei dem Mini-ster d'Argenson entschuldigte: II kaut xourtant gas zs rivs. — äsn'sn vois xao la nsoessits! ^ erwiderte der Minister. Müssen wirnicht selbst bei einem Baco, wenn wir seine Schriften mit seinempraktischen Leben vergleichen, mit einem seiner Landsleute traurig aus-rufen : XIas, paar Iiuman naturs! ** ^
Die Wissenschaft hat etwas Erhabenes, ihre Meisterwerke lassensich weder anbefehlen noch bezahlen, sowie sich Wahrheit weder ver-bieten, noch verbrennen, noch erschießen hat lassen, wenn sie auch eineZeitlang sich verkriechen mußte. Nach dem Tugendhaften ist derechte Forscher der Wahrheit der erste Mensch, wenn er gleich, währenddie Menge sich bereichert durch Handel, Kunst, Landbau, Amt und
* Daher Pflege ich auch den Mann von höherer Bildung weit strengerer moralischerAmputation und Censur zu unterwerfen, als den Alltagskopf, der edcn so viel lernen zumüssen glaubte, als man ins Haus braucht.
** Friedrich steht auch hier grösser da; sein Werkchen über deutsche Literatur hat zwarnicht munde» wollen, aber wir dürfen nicht vergessen, daß er schon t780 schrieb, seine Er-ziehung noch gar in deutsche Barbarei fiel und französische Literatur sein Steckenpferdwar O Fritz, könntest du wiederkehren! Deutsche Literatur stände jetzt bei dir obenan!
l Wurfgeschosse. — Die Memoiren Cäsars über seine Kriege. — ^ Ein wenig Lateinund Mathematik ist genug. — 2 Wer sich nicht zu verstellen weih, weih nicht zu regieren.— t Ich muh doch auch leben. — Ich sehe die Nothwendigkeit davon nicht ein. — s Ach,arme Menschennatur!
Demokritos. XI.
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