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[Elfter Band. - Zwölfter Band.]
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das Buch vor, die Götter, Juno ausgenommen, hätten sich todt ge-lacht, wenn sich Götter todtlachen könnten; der dicke Bacchus lacht,daß sein Sessel zusammenkracht, selbst Jupiter kann die angenommenenObertribunalsfalten nicht länger machen, Platzt los und erschüttertden Olymp, statt mit Donnern, durch Lachen, endlich erfolgte seinGötterspruch:

Blumauer, rief nun Zeus, komm her,

Küß mich, dein Freund ist Jupiter,

Haft s gut gemacht, du Schlingel!

Laß dich's nicht rcu'n, befleiße dichUnd liefre bald was Neues — ichPränumerir' auf Alles.

Nach diesem Meister, den gewiß jeder Deutsche kennt (ob auchdas Ausland, ob er übersetzt ist, da wir doch Dinge übersetzt haben,die tief unter Blumauer stehen, weiß ich nicht), verdienen die Schabersund Consorten gar keine Erwähnung, z. B. Herkules, travestirt insechs Büchern, der ägyptische Joseph als Kameralist und Plusmacher,die verwandelten ovidischen Verwandlungen, und selbst Bodmers undKästners Parodien und Voß Burlesken und Travestien, wohl aberSolbrigs Almanach der Parodien und Travestien, Leipzig 1816,namentlich die drei Parodien auf Schillers Reiterlied, auf Freude,schöner Götterfunke, angewandt auf die Tabaksbrüder, und HamletsMonolog, angewandt auf Scribler. Vergessen müssen wir natürlichganz alle Parodien, die der Streit zwischen Gotsched und den Schwei-zern beim Aufblühen unserer Literatur erzeugte; liegen ja fast alleBücher der schönen Literatur aus dieser Lehrlingszeit mit Recht imStaube; allenfalls möchte noch Hagedorns Parodie der Pinsel in derManier Brockes gefallen; die meisten gleichen dem sächsischen ProduktHomers Jliade, travestirt nach Blumauer. Leipzig 1796, wo der sech-zehnte Gesang schließt:

Und nun, ihr Herren, schließ ich zu,

Ich wünsch euch angenehme Ruh'

Und Geld — zum dritten Bande!

Vergessen wollen wir auch nicht Schiebelers Lysander und Alcestnebst einigen seiner Romanzen, Michaelis Fragmente der travestirtenAeneis, Wielands Titanomachie, Bürgers Fabel von der Europa,einige Episteln Gökingks und Nicolais, und das beste Gedicht einesBerliner Sonderlings, Burmann, das Lob der grauen Farbe, eineParodie auf Müchlers Lob der blauen Farbe, die man in seinem