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Von gleicher Gattung ist I» OüouäsIIe ä'^.rrns, das Licht vonArras. in achtzehn Gesängen, 1765, dem die bekannte Legende vomewigen himmlischen Lichte zu Arras zu Grunde liegt, und das denganzen Katholicismus nicht nur, sondern auch die hebräisch-christlicheMythologie herüberzieht, nicht ohne Witz. Den Schlußwunsch desVerfassers, der freilich das ewige Licht in einem höchst profanen Sinnenimmt, kann man sich allenfalls gefallen lassen:
kui8se es feu, oomme eelur 6'-^rrss,lou^ours krüler et ne s'eteinäre xas. *
Weit witziger als Is Leckst, weit profaner und ungünstiger alsVoltaires Luoolls, und dem Patriarchen des Witzes hier noch über-legen ist Parny. In seinem Oluerro äss vieux besingt er in zehnGesängen die Ankunft der christlichen Götter im Olymp, und denZorn des alten Adels über das eindringende Bürgerpack; indessengibt es Gastmahle, wo Maria sich mit Apollo vergißt, und die Christenkönnen nur ein armseliges Gegenmahl aufbringen, jedoch zum Be-schluß mit einer schönen Mysterie aufwarten; das Gastmahl hat Fol-gen, wie viele andere, es gibt Händel, die Ueberzahl der Christensiegt, und Simson und Judith thun Wunder. Priap wird gefangenund rettet sich nur durch die heilige Taufe, und wird Stifter derKlöster. Und wie ging es unserem Momus:
ekapelst sueoöäs Ä tesLt estzi'Slliie L vainen tes kon-innls.k'uiZ Vtzvu8! kar un 6svot e«pr!es8a eeinturs e8t äevenus 6il!os! ^
Von Parny's klnerrs äss visnx wurden binnen drei Decaden3000 Exemplare abgesetzt, und die Regierung bewilligte dem Dichter8000 Livres, und dem Verleger Didot 1200 Livres aus dem tonckponr I'snoouragenieiit äss scrieuves st äss srts. ^ Parny, dieserkomische Sünder, schrieb auch treffliche Elegien, aber seinem Epos IssLoseoroix (Rosenkreuzer), wo man nichts weniger, als ein ernstesRittergedicht erwartet, kann ich keinen Werth beilegen. Späterhinversagte man ihm die Aufnahme in das Institut wegen jenes Haupt-
» Stets brenne, wie das ewige Licht,
Dies Feuer und erlösche nicht,r Auf deine Schellen folgt der Rosenkranz,
Dir legt das Witzeln Heremias ganz.
Flieh, Venus! In dernüth'ger FrömmigkeitTrägst statt des Gürtels du ein här'nes Kleid,r Dem Fond zur Ermulhigung der Wissenschaften und Künste.