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Du lieber Herr, i fall ufs Knui,
Vergesset ums Blut ChristiDie fürchtig Aurfeig, Li i uiHau gea aufs Uris Misti . . .
Absolution.
Du bist a Sau, wies koiue zeit,
A Flegel un a Lümmel,
Und wartest no uf GnadazeitUnd wit sogar in Himmel?
Do, für die Aurfeig, die du mirA mohl im Rausch hast g'fanga,
Hast du a doppelte dafür,
I loß de Zinnß nit hanga.
Jtzt streck de Büffelgrind in d'Höh',
Ds Scega gib dir gratis;
So Männle itzt — nvsolvo tsOmnibus peooatis! ^
In Frankreich wird der Dialekt der Gascogner, in England derder Iren oder Walliser verlacht, und in Italien ist's am aller-schlimmsten; selbst im Theater reden die Masken, die charakteristischenRepräsentanten ihrer Staaten, deren Dialekt, wie Arlequino Berga-maskisch, Pantalone Venetianisch, Policinello Neapolitanisch und derDottore bologncsisch. Der Reisende ist übel daran, der gewöhnlichbloß toskanisch versteht, und ein Italiener, der toskanisch spricht, ohneToskaner zn sein, wird ausgelacht, wie bei uns die liebe Jugend ihreKameraden verspottet, die sich bemühen, rein deutsch zu sprechen. Undso wie mit Dialekten steht es auch mit der Kunstsprache gewisserStände. Admiral Trnnnion und Tom Pipe segeln nicht bloß mitWagen und Pferd nach dem Winde, sondern die Braut muß mitTrnnnion in einer Hangmattc schlafen, und Junker Western führtallerwärts seine Jägersprache. In unsern Lustspielen wirkt die Juden-sprache so gut, als die Banernsprache in Buonarottis berühmter Tan-cia; selbst das Rothwelsch und die Zigeunersprache hat viel Burleskes,für welche die Italiener den besten Namen haben, Ungua kurba,Schelmensprache-
Aristophanes und Plautus suchten schon 'Vis oomwa in neuer-fnndenen seltsamen Worten, und Rabelais und sein deutscher AffeFischart auch noch in ellenlangen, obgleich die Sprache der Deutschen* Ich spreche dich los von allen Sünden.