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[Elfter Band. - Zwölfter Band.]
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Sprüchwörtern, oder des herrlichen Franklins vortreffliches Wcrkchen:llbs to ^saltü?^ Hier, wie im Vivar ot äiVaksüsIck thun Sprüch-wörter so herrliche ernste und humoristische Wirkung, wie die komischenim Don Quixote, und in welcher guten Handbibliothek fehlten dieseWerke, die tausend andere aufwiegen, und die Bücherprobe halten,d. h, alle Jahre einmal gelesen werden können?

Einige komische Sprüchwörter der Niederländer beweisen, daßSee- und Fischerlebcn ihr eigentliches Leben ausmache, und dahersagen sie von einem seltenen Glück: bs Kam ug siu ^nksr to knock.— Wenn wir von einem sagen: „er geht dem ins Gehege," so sprechensie-- bo rit dem in bst Vaar^vater, und eine alternde Schöne is cksI-inis voorbiz. ^ Wir haben offenbar von ihnen die zwei Sprüch-wörter angenommen: „Den Aal beim Schwänze fassen," wenn Jemandetwas Schwieriges übernommen hat, und „wärst du, wo der Pfefferwächst," denn sie sind wohl die ersten, die uns mit Pfeffer, Thee,Kaffee und andern Kolonialwaaren gepfeffert haben. Wenn der Fran-zose sagt : ^vso is tomxs st la xatisuos la ksuills cku murisr cksvient! Satin, b so spricht der Holländer: Vssl Klagen maaksn äsn 8tok-» visob murv. ^ „Benütze die Gelegenheit," bezeichnet ihr Sprüchwort:^ ^rskt als dst is noock. b Der Ausdruck für: „da will ich mich nichts einmischen," ik rvil »an äat glvuntss nist trekksn, ° ist niir in Hol-^ land besonders aus das Herz gefallen, aber zu spät, wo ich mich schoneingemischt hatte in die Ireksobuit meines Telemach.

Und nun zu den Sprüchwörtern unserer lieben Landsleutc. UnsereAltvordern sagten mit wenig viel, sowie sie oft etwas Edles thaten,ohne nur davon zu sprechen. Wir sind Egoisten gegen sie, und diefortschreitende Kultur hat uns neben andern geselligen Künsten, die wirentbehren könnten, auch die Kunst gelehrt, mit viel wenig zu sagen,selbst in pbilosoxbiois. Die guten Alten waren oft ziemlich derbe,wie ihre Nerven, und mitunter nicht wenig indecent, aber sie liebtendie Haustracht, und da geht Vieles mit. So sagten sie: „Kein feinerLeben, denn gewisser Zins, ein Hürlein darneben, und dem lieben Gottdienen," nicht ohne satirischen Seitenblick auf die hochwürdige Geist-lichkeit. Wir halten für unfein, so zu sprechen, lassen uns aber diebeiden ersten Artikel recht gerne gefallen, wenn wir es anders bis zu

i Der Weg zum Reichthum. — 2 Er kam auf seinem Anker aus Land. — Er kommtihm ins Fahrwasser. — Hat die Linie passirt. — 2 Mit Zeit und Geduld wird das BlattdeS Maulbeerbaums zur Seide. — * Vieles Schlagen macht den Stockfisch mürbe. —b Zieht, als ob es Noth thäte. — s 2ln diesem Tau will ich nicht ziehen.