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Pferd mit vier Fußen, und der Pfarrer verspricht sich auch auf derKanzel; wasch mir den Pelz und mach mir ihn nicht naß; brätst dumir eine Wurst, so lösch ich dir den Durst; Schaum ist kein Bier,und grobe Säcke näht man nicht mit Seide; vierzehn Handwerker,fünfzehn Unglückliche, aber Sauersehen hilft nichts, und Gott hilftnur dem, der sich selbst hilft. Welche Lebensweisheit in diesen Wör-tern! Wer nur die Hälfte davon in früheren Jahren recht in Kraftund Saft zu verwenden verstände, statt Grammatikregeln und Dog-matik, wie viele Seitenpas hätte er seinem Lurrieulmu vitao * nichtersparen mögen?
Uugemein richtig sind unsere Lebensperioden in dem Sprüchelcheuunserer ehrlichen Alten angegeben:
10 Jahr
ein Kind,ein Jüngling,
20
„
30
„
ein Mann,wohlgethan,
40
„
50
„
stille stan,
K0
„
geht's Alter an,
70
„
ein Greis,
80
„
schneeweiß,
so
„
der Kinder Spott,
100
Genade Gott!
Lebten wir noch wie unsere Alten, so würden wir auch noch beifünfzig stille stehen und uns nach den noch zurückseieuden übrigen 50umsehen; aber die meisten liegen da bereits im stillen Grabe, undwohl ihnen! Ist der Tod nicht weit besser, als ein unbrauchbares,sieches, schmerzhaftes Alter in unsern Zeiten, wo man so wenig Rück-sicht nimmt auf Lebensökonomie? Gott sei Dank, daß das Alter sicherst im fünfuudsechzigsten Jahre bei mir meldete durch Schlaflosigkeit,Verstopfung, woran mein Demokrit Schuld sein mag, und Augen-schwäche bei Licht; ich war, Dank den Göttern, zuvor nie krank, habekeines meiner Glieder verletzt, so leichtsinnig ich oft war; ich compen-sire, sage mir, es sind Folgen des Alters, nehme statt Liqueur frühMorgens mein Elixir und bin heiter in meiner Einsamkeit.
Welche Weisheit für eine Hausfrau liegt in dem Sprüchworte:„Wenn die Katze weg ist, tanzen die Mäuse auf Tischen und Bänken;"wenn sie nur immer im Hause tanzten, sie laufen jetzt in die Wirths-häuser oder zum Galan. Welcher Wink für den Mann liegt nicht indem Sprüchworte: „Des Herrn Auge macht das Vieh fett," das höch-
> Lebenslaus.