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[Elfter Band. - Zwölfter Band.]
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laufen," so oft der Ausdruck auch von Leuten gebraucht wird, die keinenandern Hafen kennen, als den der Töpfer. Die jetzigen weilandReichsstädter würden ausgelacht werden, wenn sie von „Innerhalbunserer Mauern" sprechen wollten mit dem Hochgefühl, mit dem esihre Ahnen aussprechen konnten, die zur Faustrechtszeit lebten; dievier noch freien Städte dürfen es thun, denn hier habe ich freisinnige,mit der Welt bekannte und ins Große blickende Männer kennen lernen,die ich den übrigen deutschen Staaten wünsche. Es lebe Frankfurt!

Freisinnigen Schriftstellern will ich zum Schluß das Sprüchwortans Herz gelegt haben: „In ein Wespennest stechen;" mancher kleineJunge auf dem Dorfe, der in ein solches Nest oder in einen Bienen-stock gestochen hat, weiß dies besser. Es steht mit ihnen, wie mitmanchem alten, redlichen Diener, der zu viel Hingebung, Vertrauenund Bescheidenheit hatte, folglich zu kurz kam; „die Alten sind todt,"sagen die Jungen, „draußen liegen sie, dort holt's, was versprochenist." Sie hätten die Sprüchwörter erwägen sollen: Wer zuletzt lacht,lacht am besten; was dich nicht brennt, das blase nicht; ums Denkenkann man keinen henken; aber was Hänslein nicht lernt, lernt Hansnimmermehr. Ein Sprüchwort wäre schon hinreichend gewesen, sie inihren alten Tagen zu decken: „Versprechen ist edelmännisch, haltenbäurisch!"

VIII.

Das Platte und Schwülstige

ist eine reiche Quelle des Burlesken in den niedrigen Werken derlachenden Musen, und findet sich nicht selten in unsern früheren Dich-tern vor 1760, die sich durch keine Art von Schönheit oder Witz undLaune auszeichnen, und Reimerei schon für Poesie hielten, selbst beiPhilander und Brvkes, die doch zu ihrer Zeit Namen hatten. Brakesvergleicht die Planeten mit dem Weltall:

Als schwämmen in dem weiten MeerNur sechzehn Erbsen hin und her.

Und Wielands Schach Bahani sagt: „Ich glaube, daß die Frauen«