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[Elfter Band. - Zwölfter Band.]
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abenteuerlichen Phantasiestücken. Benserade sagt in den Stanzen, dieer der Akademie vorlas, nach Wiedergenesung des Königs: „Der Kauf-mann verlieb seine Geschäfte, der Handwerker seine Werkstätte, derGelehrte seinen Schreibtisch, um sich vor dem Altar Gottes niederzu-werfen ; der Arzt verließ sogar seine Kranken, und die Kranken be-fanden sich besser." Mercicr hörte in der Revolution einen Volks-redner: vni, vito^eno , zs xrsnärai um tsts par tos obsvsnx, zs I»aoaxorai, st Labkraut an cksspots, zs tut äirai: Voilä, tvrau, I'aotionä'nn Ü0MINS livro ! r Nur ein Revolutionsmann, nach Neuheit undStarke ringend, konnte sich zu dieser Höhe des Unsinnes erheben, sichselbst den Kopf abzuhauen, und dann ohne Kopf zn sprechen. Wun-dern wir uns noch über die Reden in den Clubs, selbst über Redenin der Nationalversammlung? Gott bewahre unsere Stände; tausend-mal besser, daß so Viele gar nicht reden.

Das Wort-Gewirre des Unsinns nennen die Franzosen Sallma-tbias, seitdem ein Advokat, der den Rechtshandel eines Bauern Mathiasüber einen gestohlenen Hahn (Gallus) führte, so häufig die WorteGallus Mathiä unter seinem übrigen Advokatenwörterschwall hörenließ, und mitunter sich verwirrend oder im Fluß seiner Rede auch GalliMathias aussprach, was Advokaten, Dichtern und Predigern selbst heutenoch nachgehen soll, nur daß bei uus das Plaidiren oder mündlicheVerhandeln nicht eingeführt ist, was ich für besser halte, und wobeidennoch öffentliche Justiz bestehen könnte. Wahren Gallimathias sprachdie Kammerfrau der Madame Geoffrin, die in Allem ihre Gebieterinnachahmend, ihren sterbenden Schwager, der für einen Freigeist galt,zu beichten zwang. „Aber wie hast du das gemacht?" fragte sie ihreGebieterin. — Llaäauis, z's mo suis axprovüso äs sou lit, st tut aickit: Illi bisn! gui eot so gas v'est äouo? st pourguoi ckono? stcoiuinent äouo? st il a tont cks suits üemauäs an eouksossur. * Fürden ältesten Gallimathias halte ich die Offenbarung Johannis, derenAusleger auch noch dem Pedanten des Quintilians gleichen, der beieiner dunklen Stelle ausrief: „Schön! herrlich! trefflich! göttlich! ichselbst verstehe es nicht!" Den neuesten Gallimathias kann man allen-falls bei unsern spekulativen Philosophen finden. Es gibt einen ein-fachen, wo aber der Verfasser sich doch selbst verstanden hat, aber mit-telst seiner dunkeln, selbstgeschaffenen Sprache vom Leser nicht verstan-

t Ja, Bürger, ich will meinen Kopf bei den Haaren packen, ich will ihn abschneiden,dem Despoten bringen und sagen: Siehe, Tyrann, die Handlung eines freien Mannes.— 2 Ich näherte mich seinem Bett und sagte: Gut! was gibt's? warum denn- undwie so? und sogleich hat er nach einem Beichtvater verlangt.