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[Elfter Band. - Zwölfter Band.]
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Die Narrheit wechselt nur die äußeren Formen, die neuen Narr-heiten gleichen den alten, und die alten erscheinen wieder, was mirein Hauptbeweis ist für die Seelenwanderung. Der Narr in Bedlamhatte gewiß ein Imoickum intorvallum, ^ da er sagte: „Die Welt hieltmich für einen Narren, wie ich sie, sie aber hat mich überlistet." Wirunterscheiden zwischen alten und neuen Familien, es mag sein, Narrenaber sind einmal von einer Familie, und wer wird nicht tolerantgegen sie sein, wenn er Seneca's Worte nie vergißt: 8i guaucko katuockslsotari volo, von sst längs guasrsnckum — uis vickeo. ^ DieseMaxime ist der beste Schutz gegen die Pedanterei in jedem Stande,sie legt auf nichts besondern Werth, und zurückgekommen von allenTäuschungen wird man tolerant und heiter. Die Weisen aller Zeitenhaben uns zugerufen:

Thöricht, auf Besserung der Thoren zu harren,

Kinder der Klugheit! O habet die NarrenZum Narren auch, wie sich's gehört.

XI.

Die Lustigmacher der Alten und die Hofnarren der Neuern. *

Der Hang, sich zu belustigen und die Qual der Langweile, die sogern an Höfen residirt, nächst dem Mangel an andern, erst später er-fundenen Zeitvertreiben, wie Spielen, Theater, Büchern, Tabak-rauchen rc. gaben wohl den Narren ex xrokssso ° den Ursprung, denwir im Morgenlande finden. Aus dem wollüstigen und frühzeitig

* Flögel hat Alles geleistet in seiner Geschichte der Hofnarren. Leipzig 1789. 8.i Wir bleiben stets doch alte Kinder, I Und leichter Eitelkeiten Tand

Irrthum ist unser Gängelband, > Gefällt bei grauein Haar nicht minder.

2 Einen hellen Augenblick. — s Will ich mich einmal an einem Narren ergötzen, sobrauche ich nicht lange zu suchen — ich betrachte mich selbst. — ^ Unsere Vater erzählten,und wir Alle haben erzählt. — s Vom Fach.