Band 
[Elfter Band. - Zwölfter Band.]
Seite
208
JPEG-Download
 

208

half sich Hume, der früher in diplomatischen Geschäften gebrauchtwurde, als man General Conway das Departement der auswärtigenAngelegenheiten anvertraute, auf die Frage: „und was sagen Sie da-zu?" durch eine Zweideutigkeit: „Großbritanniens Interesse ist niebesser gewahrt worden, als durch Kriegsmänner (dien ok vor),"was auch Kriegsschiff bedeutet.

Jener für reich geltende Bräutigam, der aber keinen Heller inder Tasche hatte, ging mehrmals vor der Verlobung im Saal traurig,tief in seinen Mantel gehüllt, vor seinem Schwiegervater auf undab: „Was haben Sie?" die Antwort war stets: „Nichts, gar nichts!"Auf diese Antworten berief er sich, als man nach der Hochzeit fand,daß er ein armer Teufel sei, wie der Mann, der zweihundert Livresim Spiel verlor, und der Frau sagte: „er hat nichts verloren und ichnichts gewonnen," wobei sich die werthe Hälfte vollkommen beruhigte.Dies betraf nur Privatzweidentigkeiten; aber jener schottische Prediger,den die Gemeinde bei der Landung des Ritters St. Georg, des Prä-tendenten, zwang, für denselben zu beten, und der betete: ->nä as kor

tds ^oung krinos, da is eomo Iritber in guest ok an sartdl^ ororvn,Arant o Ooä! tüat ks m,'«v spssäi!^ rsosivs a crorvn ok glor/,^.men, ' beging eine öffentliche Zweideutigkeit. Die schönste in meinenAugen erlaubte sich der Herzog von Ossuna, Vicekönig Neapels, alsein Jesuitenanbeter sein großes Vermögen dem Orden vermacht hattemit dem Beisatz, daß sie seinem Sohne, wenn er nicht den Orden an-nähme, so viel davon geben sollten, als sie selbst wollten; der Sohnwollte die schwarze Kutte nicht, und die Vater wollten ihm nurSOM Thaler geben, worüber es zu Klagen kam; Ossuna entschied: dieVater wollten 95,000 Thaler, das ganze Vermögen war 100,000 Tha-ler, folglich behalten sie nach dem Willen des Erblassers 5000 Thaler!Die schönste Inschrift ist die der Fleischerzunft zu Gent an ihremSchlachthause, als Napoleon 1810 dahin kam: les pstits bonoüers äsOanä ä Isapotsou !s granä (Oranä). ^

Zweideutigkeiten obscöner Art aber erlaubte sich Antonius, als ereinst seine Fulvia als Courier überraschte, und sich vor dem Senatentschuldigte, guoä rsi suas sausa Romain vsnisset, ^ worüber Ciceronicht wenig spottete; ferner jener Baron, der einem Prinzen für dieEmpfehlung bei einer Dame von Einfluß mit den Worten dankte:

i Was den Zungen Prinzen betrifft, der bieher gekommen ist, um eine irdische Kronezu suchen, so gebe Gott, daß er schnell eine Krone der Glorie empfangen möge. — 2 Diekleinen Schlächter von Gent Napoleon dem großen (Großen). — 8 Er sei nur einer ihmgehörigen Sache (ihn angehenden Veranlassung) wegen nach Rom gekommen.